Testbericht

Teil 6: Grafikkarten: Pixelpicasso

18.11.2002 von Redaktion pcmagazin

ca. 1:05 Min
Testbericht
  1. Grafikkarten: Pixelpicasso
  2. Teil 2: Grafikkarten: Pixelpicasso
  3. Teil 3: Grafikkarten: Pixelpicasso
  4. Teil 4: Grafikkarten: Pixelpicasso
  5. Teil 5: Grafikkarten: Pixelpicasso
  6. Teil 6: Grafikkarten: Pixelpicasso
  7. Teil 7: Grafikkarten: Pixelpicasso
  8. Teil 8: Grafikkarten: Pixelpicasso
  9. Teil 9: Grafikkarten: Pixelpicasso
  10. Teil 10: Grafikkarten: Pixelpicasso
  11. Teil 11: Grafikkarten: Pixelpicasso

Optisch interessant ist Abits G4Ti4200 OTES. OTES steht für Outside Thermal Exhaust System: ein wuchtiger Kupferkühler, der über eine Öffnung im Slotblech die Wärme direkt nach außen abführen soll. Das riesige Kupferblech leitet die Wärme des oberen Chipsegments direkt zu den Kühlrippen. Die Wärme des unteren Teils leitet eine eigene Heatpipe zu den Rippen ab.

Für den richtigen Luftstrom sorgt ein Axial-Propeller, der mit 7200 Umdrehungen/ Minute nicht nur kühle Luft, sondern auch eine Menge Lärm produziert. Trotz der Übertaktung von Chipkern und Speicher auf die G4Ti4400-üblichen Werte von 275 MHz erscheint der Kühlkörper drastisch überdimensioniert. Unpraktisch ist er überdies, denn die Karte belegt zwei Slotbleche, damit auch der Video-Ausgang und der DVIConnector Platz finden. Am Beispiel der AOpen Aeolus G4Ti4200S zeigt sich auch, dass der Kühler unnötig war. Doppelt soviel Speicher bei gleicher Taktung bringt höhere Frame-Raten. Das Geld für den Kühler hätte Abit besser in noch einmal 64 MByte Speicher investiert.

Grafikkarten: Pixelpicasso
Abit Siluro G4Ti4200 OTES
© Archiv

Trotzdem ist die Karte überaus schnell und belegt den dritten Platz in der Kategorie 3D-Leistung. Allerdings verloren die Entwickler buchstäblich das Video-Signal aus den Augen. Die Siluro zeigt ein sehr schwaches Bild: Der helle Bildanteil eines schwarzweißen Streifenbildes war - mit bloßem Auge erkennbar - nicht mehr weiß, sondern verwaschen grau. Statt einer sauberen Rechteck-Spannung erscheint bei näherer Untersuchung dieses Bildes mit dem Oszilloskop eher ein angedeuteter Sägezahn: ein deutliches Zeichen für einen überlasteten RAMDAC. Gepaart mit der relativ mageren Ausstattung führt diese Schwäche trotz guter 3D-Leistung zum letzten Platz in diesem Testfeld.

http://www.abit.nl

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