Testbericht

Teil 6: Digital-Kameras: Eine für Alles

Olympus SP-550 UltraZoom

Als einzige Kamera im Test bietet die SP-550 einen Zoomfaktor von 18fach. Der Pixelschütze vereint damit zwei Welten: ein vernünftiges Weitwinkel gepaart mit einem beeindruckendem 504-mm-Teleobjektiv, dem längsten im Test.

Ob man über 430 oder über 500 Millimeter an Telebrennweite verfügt, spürt man durch die hohen Bildauflösungen weit weniger, als den Unterschied beim Weitwinkel. 28 oder 36 Millimeter können darüber entscheiden, ob die Großtante beim Familienfoto mit Christbaum noch auf dem Bild landet oder nicht. Mangelnder optischer Zoom lässt sich ein Stück weit auch durch digitale Vergrößerung kompensieren. Beeindruckend sind die Werte der Empfindlichkeitsmessung.

© Archiv

Olympus SP-550 UltraZoom

Die Olympus erlaubt eine ISO-Einstellung bis 5000 und erzielt hier einen Signal-Rauschabstand von 15,1 dB. Das ist herausragend; um so mehr noch da der Wert für ISO 3200 mit 12,3 schlechter ausfällt und erst bei 100 ISO wieder über 15dB ansteigt. Trotzdem: Wer gerne ohne Blitz fotografiert, kommt um die Olympus kaum herum.

Preis: 500,- Euro Punkte: 74 Gesamtwertung: gut Preis/Leistung: befriedigend

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