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Testbericht

Teil 5: Vergleichstest Flachbildfernseher

TechniSat HD-Vision 32 PVR Plus

TechniSats HD-Vision-Modelle gehören seit Jahren zu den flexibelsten TV-Lösungen in Deutschland. Avanciert er mit der neuen Recorderfunktion nun entgültig zu Deutschlands neuem Superstar?

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Mit Recorder: TechniSat HD-Vision 32 PVR Plus.

Mit dem Hauptsitz in Daun in der Eifel, der Forschung in Dresden und Werken in Thüringen, dem Vogtland und bei Magdeburg operiert TechniSat als einziger der vier Hersteller deutschlandweit. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor in der Empfangswelt, was auch die Ausstattung des HD-Vision widerspiegelt. Schon seit Beginn akzentuiert TechniSat den Designaspekt, bestes Beispiel ist der legendäre Colani-Fernseher. Lagen damals Rundungen im Trend, sind es heute klare Linien. Silber und Schwarz prägen das Antlitz des HD-Vision. Metall und Glas heißen aktuell die Werkstoffe der Wahl. Sein überdurchschnittlich hohes Gewicht unterstreicht die Wertigkeit.

Ausstattung: Die Tuner-Ausstattung sorgt für jedmögliche Emfangssituation: Analog- TV, DVB-C, DVB-S, DVB-T und sogar UKW-Radio empfängt der HDVision ab Werk. Allerdings verstehen sich die Empfänger ausschließlich mit PAL-Signalen - für HDTV-Signale muss der TechniSat leider auf eine externe Settop-Box zurückgreifen. Unverständnis erntet die Einfachbestückung des Tuner-Sets. Das Zusammenspiel mit der Festplatte würde von Doppeltunern erheblich profitieren, da man während der Aufnahme oder der zeitversetzten Wiedergabe umschalten könnte, was dem Nutzer so verwehrt bleibt. Wer damit leben kann, wird sich über das intuitive Handling von Tuner und Recorder freuen. Ein Druck auf die ?Pause?-Taste stoppt das laufende Programm. Die Programmierung von Sendungen über die elektronische Programmzeitschrift ist kinderleicht.

Bedienung: Funktionen wie ISIPRO erleichtern den alltäglichen Gebrauch: Dieser Dienst informiert den Nutzer direkt am Bildschirm über Programmneuaufschaltungen, Programmabschaltungen oder Frequenzänderungen.

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Klare Linien und ein Gehäuse aus Metall und Glas prägen das Aussehen des HD-Vision.

Für das mannigfaltige Funktionsangebot werkelt wie in jedem LCD-Fernseher eine kleine Rechenzentrale. Und weil der TechniSat sehr viel kann, braucht diese 26 Sekunden, bis nach dem Einschalten ein Bild erscheint.

Bildqualität: Das angegraute Menü hält clevere Optionen bereit. Beispielsweise erkennt TechniSat 16:9-Signale nicht nur an einem Signal (das die meisten Sender ohnehin nicht übertragen), sondern an den schwarzen Balken. So zeigt er wirklich alle Inhalte im passenden Format. Wer das Bild lieber selbst justiert, darf das mit dem fein abgestuften Zoom, der die korrekte Anzeige letztlich aller theoretischen Bildformate ermöglicht.

Schlecht ist es um die Signaloffenheit bestellt. Die HDMI-Anschlüsse verstehen keine 1080p- und damit auch keine p24-Signale. Die Inhalte von HD-Discs zeigt TechniSat folglich nur mit 60 Hz und dem unschönen Pull-down-Ruckeln.

Möglichkeiten zur Justage des Bildes sind reichlich vorhanden. Lediglich den leichten Hang ins Rötliche konnte der Tester nicht herauspegeln. Zudem überschärft er Farbübergänge wodurch feine Details versumpfen.

Testergebnisse

TechniSatHD-Vision 32 PVR Plus
TechniSat
2.000 Euro

32-Zoll-LCD-TV

Weitere Details

65 Prozent

Fazit:Der flexibelste Fernseher im Test, der jedoch etwas mehr Öffnung in Richtung aktueller Technologien verträgt.

Testurteil
gut
Preis/Leistung
gut

Kontrast und Schwarzdarstellung bewegen sich auf einem guten Niveau - im Vergleich zu Loewe oder Metz wirkt das Bild jedoch flau. Auf Wunsch lässt sich ein Raumlichtsensor zuschalten, der den Lichtausstoß der Umgebungshelligkeit anpasst. Wie der Loewe avanciert TechniSat so in dunklen Räumen zum echten Stromsparer.

Den Ton spielt der wuchtige Riegel auffallend voluminös. Kräftige Bässe unterstreichen das insgesamt knackige Klangbild. Nur die Mitten fühlen sich etwas unterrepräsentiert an.

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