Testbericht

Teil 5: TEST: Core-i5- und i7-Mainboards mit Sockel 1156 - Preis/Leistungs-Sieger

Asus P7P55D Premium

Eine eigentlich längst überfällige Idee hat sich Asus mit Q-Dimm und Q-Slot einfallen lassen. Sie vereinfachen den Ein- und Ausbau von Grafikkarten und Speichermodulen. So müssen DIMMs nur noch an der Grafikkarte abgewandten Seite verriegelt werden. Bei herkömmlichen Platinen werden die Verriegelungen oft von den Grafikkarten verdeckt, was den nachträglichen Einbau erschwert.

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Asus P7P55D Premium

Die Karten selbst lassen sich auch leichter aus den PCI-Express-Schnittstellen lösen, da die Verriegelung von beiden Seiten, also auch von der, die nicht vom Kühlkörper verdeckt wird, gelöst werden können.

Übertakter können bis zu acht BIOS-Konfigurationen als Profile speichern und abrufen. Drei Dip-Schalter auf der Platine dienen zur Erhöhung der Spannung für CPU, Speicher und Speichercontroller. Die entsprechenden Werte müssen im BIOS-Setup eingestellt werden, die Schalter aktivieren sie je nach Bedarf. Von allzu forschen Einstellungen rät Asus im Handbuch zwar ab, erlaubt aber dennoch Werte, die gelinde gesagt riskant sind. So kann der Speicher mit bis zu 2,5 Volt betrieben werden, was deutlich über der Spezifikation Intels liegt. Der Zeit voraus ist Asus mit dem Marvell 88SE9123-Controller, der zwei 6-GBit-SATA-Schnittstellen auf der Platine integriert. Während des Tests kamen Gerüchte auf, wonach der Chip so instabil sei, dass Asus ihn angeblich nicht weiter bestückt. Das dementierte Asus aber gegenüber dem PC Magazin.

Testprofil

AsusP7P55D Premium
www.asus.de
249 Euro

LGA 1156-Mainboards

Weitere Details

81 Prozent

Testurteil
gut

Fazit:

Das gelungene Board bietet interessante Kleinigkeiten wie die Speicherarretierung, viele Einstellungs- und Optimierungsfunktionen sowie eine sehr gute Performance.

Gigabytes Luxusmodell GA-P55-UD6 ist ein Austattungswunder. Ob es auch sonst überzeugt, lesen Sie auf der nächsten Seite...

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