Testbericht

Teil 5: Business-Notebooks: Leicht und leistungsstark

Prozessorbezeichung im Überblick

Die Bezeichnungen, die die eingesetzten Intel-Prozessoren in diesem Test tragen, folgen einem definieren System, das sich allerdings auf Grund der zahlreichen Feinheiten nicht auf den ersten Blick erschließt. Der Produktname besteht aus der Prozessormarke, wie beispielsweise Core 2 Duo Prozessor und der Prozessornummer (SP9400). Die Prozessormarke ermöglicht im Wesentlichen einen Rückschluss auf die zum Einsatz kommende Microarchitektur, also dem grundlegenden Aufbau des Prozessors und dessen Funktionsmerkmale.

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Die Prozessornummer gibt Auskunft über den verwendeten Prozessorkern, den Fertigungsprozess, Cache, Taktfrequenz und auch TDP.

Jede Bezeichnung besteht aus einem Präfix mit ein oder zwei Buchstaben und einer vierstelligen Zahl. Das Präfix erschließt sich noch sehr einfach. Es spezifiziert das Einsatzgebiet des Prozessors und die Leistungsaufnahme.

Weitere Bezeichnungen sind SP, SL und SU. Dabei handelt es sich allerdings nicht um neue Prozessorklassen. Sie entsprechen den Familien, die mit dem Präfix P, L und U bezeichnet sind. Der Unterschied liegt in der Bauform. Die mit S bezeichneten Prozessoren werden in einem 22x22 BGA Package verkauft. Undurchsichtiger wird die Prozessorbezeichnung, wenn man die vier Zahlen betrachtet. Denn damit lassen sich unterschiedliche Modellreihen nicht miteinander vergleichen. Innerhalb einer Reihe steigt die Leistung mit zunehmender Größe der Zahlen.

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Die erste Ziffer bezeichnet den Prozessorkern bzw. steht stellvertretend für den Codenamen des Kerns und den verwendeten Fertigungsprozess. Der aktuelle Core 2 Duo Prozessor ist beispielsweise der Penryn, der in 45nm gefertigt wird.

Penryn basierte Prozessoren gibt es in den Modellreihen 8000 und 9000. Die 8000er Reihe wird mit einem 3 MByte großem Cache gefertigt; die 9000er Reihe mit 6 MByte Cache. Allerdings gibt es Modelle mit zum Teil deaktiviertem Cache, so dass es auch 9000er Prozessoren mit nur 3 MByte Cache gibt.

Innerhalb einer Modellreihe geben die nachfolgenden drei Zahlen die Leistungsklasse an. Je höher der Wert, desto höher ist die Taktrate und damit auch die Leistungsfähigkeit. Dies gilt jedoch nur innerhalb der gleichen Baureihe und Prozessorklasse.

Präfix TDP
QX > 40 Watt Intel-Extreme-Prozessoren mit vier Prozessorkernen. Primär in leistungsstarken mobilen Workstations, Desktopreplacment und Spiele-Notebooks zu finden.
X > 40 Watt Intel-Extreme-Prozessoren mit zwei Prozessorkernen. Ebenso wie der Vier-Kern-Extreme-Prozessor sind diese Modelle für performante Notebooks vorgesehen, die nur selten mobil zum Einsatz kommen.
T 30 - 39 Watt Dual Core Prozessor mit hohen Leistungswerten. Kommt in allen Notebook-Segmenten zum Einsatz.
P 20 - 29 Watt Das Leistungsniveau liegt in etwa auf dem Niveau der T-Serie (bei gleichen Taktraten), jedoch mit geringerem Energiebedarf.
L 12 - 19 Watt Die Betriebsspannung und die Taktraten sind im Vergleich zur T-Serie reduziert, was den Energiebedarf reduziert. Diese Modellreihe kommt meist bei kleinen oder dünnen Notebooks zum Einsatz.
U <= 11,9 Watt Im Vergleich zur L-Reihe sind Spannung und Takt noch weiter reduziert, was den Energiebedarf auf unter 12 Watt senkt. Zu finden sind diese Prozessoren meist in Ultra Portable Notebooks.

Farbraum in Anhänigkeit von der Hintergrundbeleuchtung

Die CIE-Normtafel zeigt den vom Menschen sichtbaren Farbraum an. Innerhalb dieser Fläche sehen Sie zwei Dreiecke. Das mit dem grauen Rahmen zeigt den Bereich, den HDTV darstellen kann. Das hellere Dreieck im linken Bild zeigt den Bereich, den ein Notebook mit Standard CCFL-Hintergrundbeleuchtung üblicherweise abdeckt.Mit moderner LED-Hintergrundbeleuchtung erreichen auch Notebooks einen Farbraum, der deutlich mehr Farben darstellt als für HDTV notwendig ist.

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Necox Osiris S626 mit CCFL-Hintergrund- beleuchtung.

Für die Betrachtung von Bildern auf dem Monitor heißt dass, dass die Farben natürlicher wirken und dass mehr Farben angezeigt werden. Vor allem dann, wenn die Fotos im sRGB-Farbraum aufgenommen wurden.Bei der Wiedergabe von DVDs oder Blu-ray-Disks muss die Wiedergabe-Software allerdings den Farbraum passend an die HDTV-Vorgaben einschränken. Geschieht dies nicht, ergeben sich Fehlfarben und die Filmszenen wirken unnatürlich.

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Sony Vaio VGN-TT11WN mit LED-Hintergrundbeleuchtung.

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