Testbericht

Teil 5: Bildbearbeitungs-Software: Licht und Schatten

Die Oberfläche von PhotoImpact hinterlässt ein zwiespältiges Bild. In den Leisten ordnen sich viele Schaltflächen selbsterklärend an. Andererseits wirkt die Oberfläche überladen und unübersichtlich. Aus der Hilfe geht nicht hervor, wo sich die jeweiligen Befehle befinden.

So haben wir versucht, anhand der Online-Hilfe eine Objektmaske zu erstellen. Dieser Versuch scheiterte, da wir die erwähnte Schaltfläche Objektarchive nicht in der Trickkiste entdecken konnten. Im Handbuch sind die Erklärungen zwar etwas ausführlicher, doch auch hier war es nicht immer möglich, alle Funktionen zu lokalisieren.

© Archiv

PhotoImpact 7.0

Seltsam wirkt auch der Hautverschönerungs- Filter: Er ändert die Haut nicht, das Programm zeichnet lediglich einen netten Rahmen um das Bild! PhotoImpact bietet ein vielfältiges Pinselwerkzeug. Es gestattet, mit eigenen Texturen zu malen. Schön ist auch das Malen mit einem Farbspektrum, das Sie in Sättigung, Helligkeit und Farbunterschieden festlegen können. Der experimentierfreudige Heimanwender findet in der Trickkiste viele Galerien.

Ulead unterstützt das Grafiktablett. Stiftedruck und Weichheit können Sie unter den Voreinstellungen in drei verschiedenen Qualitäten festlegen. Hier befindet sich auch die Einstellung der PSD-Ebenen, die Sie als Objekte in PhotoImpact öffnen können. PhotoImpact spricht die Web-Designer an. Hier finden sich zum Teil starke Funktionen für ein schnelles Erstellen der eigenen Homepage. So gibt es einen Hintergrunddesigner, mit dessen Parameter Sie viele unterschiedliche Hintergründe erstellen können.

Mit dem Schaltflächendesigner kreieren Sie Roll- Over-Buttons. Das Festlegen der Web- Eigenschaften sowie die Erstellung von HTML-Dateien gehören zu diesen Funktionen genauso dazu, wie das Aufteilen und Optimieren der Bilder für das Web. Eine Zusammenfassung aller Web-Funktionen mit entsprechender Hilfe befindet sich im Komponentendesigner. Ihr Ergebnis können Sie in der Browser-Vorschau betrachten. PhotoImpact eignet sich mangels Performance zum Bearbeiten großer Dateien kaum. Ulead gestattet dazu nicht einmal das Auslagern temporärer Dateien auf eine schnellere Festplatte. Als "Bildkiller" betätigte sich PhotoImpact, sobald wir die Gradationskurven im Meisterkanal änderten: Er zerstörte dabei sofort die Farbwerte.

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