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Testbericht

Teil 5: 32-Zoll-LCDs im großen Vergleichstest

Der Erleuchtete

Die so simple wie geniale Idee mit der Lampe im Fernseher ist nicht die einzige Innovation, die Philips in den neuesten 32-Zöller implantierte. Er kann sogar Daten aus dem Netzwerk fischen.

Der Philips als Grenzgänger zwischen Mittel- und Oberklasse wartet äußerlich schon mit einigen Schmankerln auf: der 100-Hertz-Technik, Ambilight für Stimmungs-Beleuchtung auf der Rückseite und zwei integrierten Subwoofern nebst Kalotten-Hochtöner, ebenfalls auf der Rückseite.Im Detail hat er noch mehr zu bieten: Zunächst wären da die insgesamt vier HDMI-Buchsen. Für sämtliche Zuspieler ist - aus heutiger Sicht - damit für genug Eingänge gesorgt. Darüber hinaus bringt er Scart, YUV und VGABuchsen mit. Ebenfalls ein Highlight ist der DLNA-fähige Ethernet- Anschluss, der als Datenlieferant Videos, Bilder oder Musik aus dem Netzwerk fischt. Dafür muss nur eine Mediaserver-Anwendung auf dem PC gestartet werden. Das geht bereits mit Bordmitteln auf dem PC und ist selbst von Laien zu bewältigen.

© Archiv

Philips 32 PFL 9613

Darüber hinaus bringt er einen USBAnschluss mit. Über ihn kann der Zuschauer ebenfalls noch Daten auf den Schirm holen. Der Multifunktions-Geber mit einem drehbaren Cursor-Ring macht zwar optisch was her, allerdings reagiert er in der Praxis überempfindlich. So landeten selbst geübte Tester oft im falschen Untermenü. Sehr hilfreich ist dieser Ring allerdings bei der Navigation innerhalb des Videotextes. Der Zuschauer kann so rasend schnell durch die Haupt- und Unterseiten blättern. Vorbildlich: Die Ingenieure bauten sehr nützliche Assistenten ins Menü ein. So ist die Erstinstallation, der Sendersuchlauf oder die Bildjustage selbst für Anfänger ein Kinderspiel.

Bild und Ton

Den Tontest absolvierte der Philips für einen Flachfernseher mit Bravour. Die eingebauten Tieftöner lieferten einen brauchbaren, wenn auch nicht besonders tiefen Bass. Auch im Bildtest zeigte der Holländer Stärken. In der analogen PAL-Welt lieferte er knackige Standbilder, denen es allerdings an Räumlichkeit fehlte. Die aufwändige Bildverarbeitung erzeugt bei bewegten Bildern dann auch gerne Fehler. So zeigten sich mitunter bei Haarsträhnen oder anderen feinen Streifenmustern schwache Farbringe.Mit dem DVB-T-Tuner wurde das Ergebnis deutlich besser. Das Bild hatte eine gute Schärfe und Farbwiedergabe. Durch einen angedockten DVB-S-Empfänger lief er schließlich zu seiner Hochform auf und lieferte gestochen scharfe Motive.

Testprofil

Philips32 PFL 9613
www.philips.de
1.600 Euro

32-Zoll-LCD-Fernseher

Weitere Details

79 Prozent

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
sehr gut

Im Filmmodus überzeugte er zunächst mit geschmeidigen Schwenks, allerdings erzeugte seine Anti-Ruckelschaltung Perfect Natural Motion auch den ein oder anderen Bildfehler, wobei die Geisterbilder um bewegte Objekte bei HD-Material weniger sichtbar waren als bei schwachen Quellen.

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