Testbericht

Teil 4: Vergleichstest: Home-Server

Belinea o.center

Neben dem Fujitsu Siemens ist der Belinea o.center der zweite Rechner im Test, der speziell als Home Server entwickelt wurde. Dabei ähnelt der kompakte Server am ehesten einem NAS-Gerät: Hinter einer Klappe an der Gehäusefront sitzen vier Einschubrahmen für Festplatten, allerdings leider nicht abschließbar.

© Archiv

Im Test: Belinea o.center

In Haushalten mit kleinen Kindern sollte der o.center daher besser außerhalb deren Reichweite aufgestellt werden. Denn sonst bringt der Vorteil des kinderleichten Zugangs zu den Festplatten einen eher unerwünschten Nebeneffekt mit sich. Falls vier interne Laufwerke immer noch nicht für die heimische Datenflut ausreichen, können weitere externe Festplatten über USB oder die E-SATA-Buchse an der Rückseite des kleinen Towers angeschlossen werden.

Ebenso wie beim Scaleo sitzen auch beim Belinea vier LEDs an der Gehäusefront, die Festplattenaktivitäten und Probleme anzeigen. Beim Testgerät ist einer der Einschübe durch eine 500-GByte-Platte belegt, für die LAN-Anbindung steht ein GBit-Ethernet-Port bereit. Beim Datentransfer ordnet sich der o.center hinter den Servern von Hush und Fujitsu Siemens ein, dafür kommt der auf einer AMD-Plattform mit einem Sempron-Prozessor aufgebaute Belinea mit weniger als 50 Watt aus. Da der o.center den Microsoft-Richtlinien folgt und ohne optisches Laufwerk auskommt, liefert Maxdata das Notfallsystem für den Belinea auf einem USB-Stick mit.

Fujitsu Siemens ist hier aber noch raffinierter und verwendet dafür einen internen Flash-Speicher am IDE-Port. Über ein Powermamagement verfügt der Belinea noch nicht, ein entsprechendes Addin ist aber laut Hersteller in der Entwicklung. Schon jetzt liefert Maxdata zwei nützliche Add-ins für den o.center mit: ein Systeminformations-Tool und eine Erweiterung für das Mediastreaming. Zudem finden sich auf einer der DVDs die Dokumentation und ein Tool zur Systemwiederherstellung.

Testkasten

Belinea o.center
Belinea
549 Euro

Home Server

Technische Daten
head
Weitere Details

70 Punkte

Fazit:"Der o.center von Belinea gefällt durch

Gesamtwertung
befriedigend
Preis/Leistung
gut

FAZIT: Der o.center von Belinea gefällt durch seine gute Erweiterbarkeit mit drei freien und einfach zugänglichen Festplatteneinschüben. Der Preis von 549 Euro ist günstig, selbst wenn man berücksichtigt, dass nur eine 500-GByte-Festplatte im Lieferumfang enthalten ist.

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links -

Neuerscheinungen in der Übersicht -

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights -

Mehr zum Thema

WLAN-Router

Im Test beweist sich der Netgear Nighthawk R7000 mit hohen Transferraten und einer üppigen Ausstattung als sehr guter Router.
WLAN-Router

Wir haben den Trendnet TEW-818DRU im Test: Der WLAN-Router unterstützt den schnellen ac-Standard und überzeugt eher als Netzwerk-Ergänzung.
AC-WLAN-Router

80,0%
Der Nighthawk X4 ist einer der ersten AC-WLAN-Router mit vier MIMO-Antennen. Erreicht er damit Funkraten…
All-in-One-Router

Der TP-Link Archer VR200v bietet sich als Alternative zu AVMs Fritzbox-Modellen an. Im Testlabor stellen wir den Router auf die Probe.
WLAN-Router

70,0%
Die AVM Fritzbox 4020 kommt mit aktuellem FritzOS, jedoch ohne GBit-Switch und ohne AC-WLAN. Wir prüfen den günstigen…