Testbericht

Teil 4: TEST: Vier Mini-ITX-Mainboards für kleine Rechner, davon drei mit Atom-CPU

Asus AT3GC-I

Die Mini-ITX-Platine von Asus ist mit der von Gigabyte fast identisch. Die Schnittstellen sind mehr oder weniger gleich angeordnet, der Prozessor und der verwendete Chispatz entsprechen einander. Dennoch gibt es Unterschiede im Detail, die teils gut, teils weniger gut für das Asus-Board ausfallen. Positiv ist, dass Asus einen Gigabit-Ethernet-Adapter bietet, während Gigabyte maximal 100 MBit über das Netzwerkkabel schickt.

© Archiv

Asus AT3GC-I

Negativ dagegen ist, dass das Asus-Board nicht mit allen Netzteilen klar kommt. So weigerte es sich im Test, mit einem Tagan-Netzteil aus der BZ-Reihe zu starten. Während die beiden anderen Platinen (eines der Zotac-Boards wird mit einem eigenen externen Netzteil ausgeliefert) klaglos ihren Dienst verrichteten, lief beim AT3GC-I der Lüfter nur kurz an. Mit anderen Stromversorgern trat dieses Problem nicht auf.

Die Installation der Platine ist prinzipiell gesehen gut gelöst: Alle nötigen Treiber werden auf Mausklick eingespielt, nach einem erneuten Hochfahren ist der Rechner einsatzbereit. Der einzige Wermutstropfen liegt darin, dass die InstAll genannte Software auch einen Virenchecker mitinstalliert. Wer den nicht haben möchte, kann die Treiber auch aus einer Liste nacheinander einspielen - ein Neustart ist ebenfalls erst abschließend nötig, auch wenn ihn die einzelnen Treiber jeweils vorschlagen.

Nett ist die beigelegte Software, die aktuelle Treiber und BIOS-Versionen auf Wunsch im Internet sucht und aktualisiert. Falls bei der BIOS-Aktualisierung etwas schief geht, lässt sich der Rechner per Easy-Recovery wieder betriebsbereit machen. Alternativ kann das BIOS auch bequem per EZ-Flash vom USB-Stick eingespielt werden. Ein Betriebssystem oder gar eine Boot-Diskette ist dazu nicht nötig.

Testprofil

AsusAT3GC-I
www.asus.de
83 Euro

Mini-ITX-Platinen

Weitere Details

74 Prozent

Testurteil
gut
Preis/Leistung
sehr gut

Was die Leistung angeht, spielt das Asus aufgrund der gleichen Komponenten in der gleichen Liga wie die Gigabyte-Platine und erreicht fast identische Messwerte.

Fazit:

Eine gute Platine, die für einen Arbeitsrechner ausreicht. Zum Spielen eignet sich der Atom 330 bzw. die Chipsatzgrafik dagegen nicht. Auch HD-Material kann das System überfordern, wenn neben dem Abspielen auch andere Threads Prozessorzeit fordern.

Das Gigabyte GA-GC330UD wird auf der folgenden Seite kritisch begutachtet...

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Asus AT3GC-I

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