Testbericht

Teil 4: TEST: Spiele-Notebooks gegen Gaming-PC - wer gewinnt?

Die Mittelstürmer

Gehobene Mittelklasse für Gamer

Bei Rechnern der gehobenen Mittelklasse im Bereich um 1500 Euro bekommt man schon einiges für sein Geld: Quad-Core-Prozessoren, relativ schnelle Grafikchips und eine üppige Festplattenkapazität. In der Notebook-Ecke tritt das iPower GX-Q-30 von Packard Bell an, für die Desktop-PCs geht der Snogard Worp Gamer X4 955 in den Kampf.

Packard Bell iPower GX-Q-30

Packard Bell gehört seit Ende 2007 zum Acer-Konzern und ist dort vor allem für Geräte mit Design-Anspruch zuständig. Das zeigt sich auch an dem 17-Zoll- Notebook iPower GX-Q-30: Sein schwarzes Klavierlack-Gehäuse ist mit silbernen Mustern verziert, der rote "Rallyestreifen", der sich rund um das Notebook zieht, soll wohl die Sportlichkeit des iPower GX-Q-30 betonen.So kann das Gerät mit einer GeForce 9800M GTS aufwarten. Der mobile GeForce-Chip verfügt zwar auch nur über 64 Recheneinheiten, dafür aber über ein volles GByte Grafikspeicher. Als Prozessor kommt der Intel Core 2 Quad Q9000 mit zwei GHz Taktrate zum Einsatz. Als Chipsatz dient der Intel PM45.

© Archiv

Packard Bell iPower GX-Q-30

Unter den Notebooks in den drei Duellen liefert das Packard Bell die mit Abstand längste Akkulaufzeit: Beim Mobile Mark sehr ordentliche 229 Minuten und selbst unter Volllast immer noch 93 Minuten.

Mittelklasse mit Luxusausstattung

Auch die Ausstattung des 17-Zoll-Notebooks kann sich sehen lassen: Als Massenspeicher sind gleich zwei 320-GByte-Platten von Seagate eingebaut. Als optisches Laufwerk dient mit dem Pioneer BDCTDR01RS ein Blu-ray-Combo-Drive. Will man Blu-ray-Filme nicht auf dem 17-Zoll-Glare-Panel ansehen, dann kann man über HDMI auch einen externen Monitor oder Fernseher anschließen. Das Display des Packard Bell arbeitet mit einer Auflösung von 1440 x 900 Bildpunkten.

Testprofil

Packard BelliPower GX-Q-30
www.packardbell.de
1499 Euro

Laptop

Weitere Details

80 Prozent

Testurteil
gut

Ein Kartenleser und eine Webcam sind ebenfalls an Bord, ebenso wie bei den Notebooks von MSI und Alienware. Für die Kommunikation stehen GBit-Ethernet und Wireless- LAN-N bereit. Nur Bluetooth sucht man bei dem iPower GX-Q-30 vergebens. Der Arbeitsspeicher des iPower GX-Q-30 ist vier GByte groß, kann aber von dem installierten Vista Home Premium 32 nicht komplett adressiert werden.

Komplett ist auch die Software-Ausstattung mit Microsoft Works, Adobe Photoshop Elements 6 sowie ArcSoft TolamMedia Theatre für die Blu-ray-Wiedergabe.

Bildergalerie

Galerie
Gaming-Duell: Mobil vs. Desktop

Packard Bell iPower GX-Q-30

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