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Testbericht

Teil 4: TEST: Fünf Sat-TVs mit integriertem Sat-Tuner

Sat-Angriff aus Japan

Für Sat-Tuner in Fernsehern musste man bei uns bisher utopische Aufpreise zahlen. Panasonic greift jetzt in der Mittelklasse mit mehreren Modellen an.

Eigentlich ist der neue Panasonic sogar ein Sparmodell, denn mit Sat-Tuner, mehr SD-Features und neuem 100-Hz-Panel kostet er 150 Euro weniger als sein Vorgänger. Der TX-L 32 GW 10 ist für 50 Euro Aufpreis sogar in Weiß erhältlich. Und wer SAT-TV etwas größer mag kauft die 37"-Variante oder ab 42 Zoll in Plasma-Verpackung.

© Archiv

Panasonic TX-L32 GW 10

Langjährige Sat-Erfahrung

Panasonic ist durchaus kein Unbekannter im Satellitenmarkt. Schon vor vielen Jahren war man bei den ersten Settop-Boxen mit Festplatte qualitativ ganz vorn mit dabei. Dasselbe deutsche Entwicklungscenter baute vor zwei Jahren Sat-Tuner in DVD-Recorder ein - hier hat Panasonic eine Alleinstellung. Diese durchdachte und schnell reagierende Software steuert jetzt auch die neuen Sat- TVs von Panasonic. Erkannt werden Sender von bis zu vier Satelliten, die über DiSEqC 1.0 angesteuert werden.

Es lassen sich vier Favoritenlisten verwalten. Ein EPG, der entweder als vertikale Senderliste oder horizontale Tagesübersicht angezeigt wird, plant das TV-Leben, aufnehmen kann man jedoch nicht direkt. Features wie digitaler Teletext, Tonspurwahl inklusive Dolby Digital oder das Selektieren von Portalsendern gehören beim Sat-Empfang zum Pflichtprogramm. Gut versteckt wurde der DVB-C-Tuner. Er wird nicht aktiviert, weil in Deutschlands Kabeln oft Privatsender verschlüsselt werden, was den Zuschauer verwirren könnte. Hier hilft es, beim Setup so zu tun, also würde man im glücklichen Ausland wohnen. Panasonic spielt seine Entwicklungsasse auf anderen Gebieten hingegen voll aus. So sind vier HDMI-Eingänge eine Menge und die CEC-Kommunikation von VieraLink4 steuert jetzt angeschlossene Geräte noch effektiver und ökologischer.

Testprofil

PanasonicTX-L 32 GW 10
www.panasonic.de
1.050 Euro

32-Zoll-LCD-TV

Weitere Details

75 Prozent

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
sehr gut

Ein SDHC-Slot liefert Diashows mit Blenden und automatischer Portrait-Rotation und spielt sogar AVC-HD-Filme ab. Vorbeamerallem ist es aber die Kombination aus dem neuen IPS-Alfa Panel und der Bildelektronik mit Intelligent-Frame Creation, die eine Bildwiedergabe erzielt, die an Natürlichkeit aus weiten Blickwinkeln für LCD unerreicht ist. Die Leuchtkraft ist enorm, schwarz allerdings wenig fett.

Wissen: Box muss nicht sein

Die Nachteile einer Settop-Box sind Platzverschwendung und Bedienungsprobleme. Grundig löst beides ab Juli mit einer Mini-HDTV-Sat-Box für 200 Euro, die sich über HDMI angeschlossen ins Bedienmenü vieler Fernseher integriert. Ein Test folgt in einer späteren Ausgabe.

Mit gigantischen 152 Zentimetern Bild protzt der Pioneer KRP-600 A. Was der Plasma sonst noch kann, lesen Sie auf der folgenden Seite...

Bildergalerie

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Das Jahr der Sat-TVs

Panasonic TX-L32 GW 10

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