Testbericht

Teil 4: Test: Externe Raid-1-Festplatten

Buffalo Drivestation Duo

Während manche Hersteller One-Touch-Backup als den letzten Schrei in Sachen Backup-Bequemlichkeit vermarkten, bewirbt Buffalo bei der Drivestation das Zero-Touch-Backup, also die Sicherung der Daten ohne weiteres Zutun. Zuständig dafür ist die Software Memeo AutoBackup, die auch von anderen Herstellern oft mit entsprechenden Produkten gebündelt wird.Das ebenfalls beiliegende Secure Lockware soll die gesicherten Daten vor unbefugtem Zugriff schützen und erlaubt es, die komplette Platte, einzelne Verzeichnisse oder sogar nur bestimmte Dateien zu verschlüsseln.Das Netzteil der Drivestation befindet sich im Gehäuse und wird so vom Lüfter, der nur unter Volllast etwas störend auffällt, mitgekühlt. Ein weiterer Vorteil ist, dass es auf diese Weise ein Teil weniger gibt, das herumliegt und eventuell vergessen werden kann. Auf der anderen Seite ist die Drivestation dadurch das schwerste und größte externe Laufwerk in diesem Test. Nett ist die Option, selbst zu entscheiden, ob die Drivestation sich automatisch mit dem angeschlossenen Rechner ein- und ausschalten soll, oder ob man dies manuell erledigen möchte. Leider befindet sich auch der Hauptschalter an der Gehäuserückseite.

© Archiv

Bei der Drivestation sitzt das Netzteil im Gehäuse. Man muss also nur noch zwei Kabel einpacken, um mobil zu sein. Dafür ist es aber auch das größte Laufwerk im Test. Zur Datenübertragung dienen USB oder Firewire.

Der Anschluss an den PC erfolgt wahlweise über USB 2.0 oder Firewire 400 (1394a). Warum Buffalo auf der Packung explizit angibt, dass SATA-Platten mit 7200 Umin zum Einsatz kommen, ist nicht ersichtlich. Eine der Übertragungsgeschwindigkeit angemessene Schnittstelle wie eSATA oder wenigstens Firewire 800 (1394b) fehlt. Stattdessen schleichen die Daten selbst für USB-Verhältnisse mit nur rund 21 MByte/s durch das Kabel.Das verwundert doch sehr, bringen es andere Laufwerke am Controller unseres Testrechners doch auf für USB-2.0-Verhältnisse gute Übetragungsraten von bis zu 35 MByte/s. Ebenfalls verbesserungswürdig ist die mäßige Konfigurations-Software. Nicht nur formatiert sie die Platten per Voreinstellung mit FAT32. Auch die Ausführung ist schlampig. So fragt die Software an einer Stelle, ob das Laufwerk an Schnittstelle 1, 2 oder 3 angeschlossen ist - da hilft nur Michael Schanze als Telefonjoker. Positiv wiederum ist, dass man die Platten nach dem Abnehmen der Gehäusefront leicht wechseln kann.

Testprofil

BuffaloDriveStation Duo
Link
214 Euro

Externe Festplatte

Weitere Details

60 Prozent

Fazit:Die Übetragungsrate ist schwach, die Software reicht von mäßig bis gut, die Verarbeitung gefällt dagegen. Auch der Preis für die 2-Terabyte-Version kann sich sehen lassen.

Testurteil
befriedigend

Was die Fantec DB-R35DUS-1 kann, steht auf Seite 5...

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