Testbericht

Teil 4: TEST: Drei mittelgroße Grafiktabletts im Vergleich

PenSketch 9 x 12

Das Genius PenSketch 9 x 12 erinnert auf den ersten Blick an ein Wacom-Tablett der zweiten Generation. Tablett wie Stift ähneln optisch der damaligen Lösung des Marktführers. Doch auch der Genius-Streich benötigt eine batteriebetriebene Maus. Diese ist durch die Batterie etwas schwer, liegt jedoch auch nach längerem Einsatz gut in der Hand; ein Gummiring hilft gegen Abrutschen auch bei schweißnassen Fingern.

© Archiv

Gelungener Genius-Streich: Mit einer Flash-Präsentation demonstriert Genius die Funktionsweise von Tablett und einiger Software-Beigaben.

Angenehm fällt auf, dass eine ebenfalls Batterie betriebene Maus mit Scrollrad im Lieferumfang enthalten ist. Sie ist auch für kleine Erwachsenen-Hände klein ausgefallen, reagiert jedoch präzise.

Die Hardware-Bestandteile hinterlassen insgesamt einen robusten, sorgfältig verarbeiteten Eindruck. Gut: Wie frühere Wacom-Tabletts ist auch eine Klarsichtfolie für Vorlagen enthalten. Gescheitert sind jedoch unsere Versuche, das PenSketch auch am Mac zum Laufen zu bringen. Entgegen der Ankündigung des Herstellers, der die MacOS-Treiber bis März 2009 bereitstellen wollte, waren auch zum Redaktionsschluss im Mai noch keine funktionsfähigen Treiber für die aktuelle MacOS-Version verfügbar. Dieses Problem sollte laut Hersteller bis zum Erscheinen dieser Ausgabe gelöst sein, bis dahin empfiehlt der Genius-Support maximal die vorletzte Version von MacOS oder einen USB-Hub für das Tablett einzusetzen.

Weniger gut: Die von Genius mitgelieferte Software umfasst in erster Linie Testversionen - eine Werbemaßnahme zugunsten der Programmhersteller, von der der Anwender wenig profitiert.

© Archiv

Genius PenSketch 9 x 12

Die Dokumentation fällt noch spärlicher aus als bei Aiptek und den Zwillingsschwestern - für die Mac-Anwender gibt es nur eine dürre englischsprachige Installationshilfe, die gedruckte Installationsanleitung für Windows umfasst gerade mal zwei Seiten.

Fazit:

Das solide verarbeitete PenSketch-Tablett dürfte den meisten Amateuren mehr als ausreichen. Gegen den professionellen Einsatz spricht vor allem der Mangel an zusätzlichen Digitalstiften.

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