Testbericht

Teil 4: Smartphones: Datenmobile

Das SX 45 von Siemens ist mit 309 Gramm und einem Volumen, das etwa zwei Zigarettenschachteln entspricht, das schwerste und größte Smartphone in diesem Test. Dafür bietet es im Vergleich zu den restlichen Testteilnehmern verschiedene Möglichkeiten für Erweiterungen. Neben einem Compact-Flash-Schacht findet sich ein SD/MMC-Slot. Damit lassen sich nachträglich neue Funktionen oder zusätzlicher Speicher hinzufügen.

Ebenfalls einzigartig ist die Kombination von Farbdisplay und Windows CE 3.0. Das Display ist sehr leuchtstark und bildet alle Details kontrastreich ab. Lediglich bei direkter Sonneneinstrahlung sind die dargestellten Inhalte kaum zu erkennen.

Smartphones: Datenmobile

© Archiv

Siemens SX 45

Im Inneren arbeitet ein MIPS-VR4122- Prozessor, der mit dem installierten Windows CE schnelles Arbeiten erlaubt. Ein Update des Betriebsystems auf Microsofts Pocket PC 2002 ist nicht möglich, da der verwendete Prozessor von dieser Version nicht mehr unterstützt wird. Die Integration der Telefonfunktionen ist gut gelungen. Auf Einträge der Kontaktdatenbank kann direkt zugegriffen werden, ebenso auf die Anruflisten.

Die WAP-Funktion ist nicht ins Telefonprogramm integriert, doch dafür ist der WAP-Browser AnnyWAP auf der mitgelieferten Zusatz-CD zu finden. Auf dieser finden sich weitere Skins für die Telefonoberfläche und verschiedene Programme für die Wiedergabe und Darstellung von Bildern und Videos auf dem Pocket PC.

Die Bedienung ist klar strukturiert, und die Bedienungselemente sind gut zugänglich. Unterhalb des Displays finden sich ein Navigationskreuz, zwei Programmwahltasten und ein Taster, der ein Menü startet, das die wichtigsten Funktionen zum Starten anbietet. Mit diesem Menü greifen Sie auf das Telefon zu, verschicken E-Mails oder starten das Programm zum Erstellen und Versenden von SMS. Alle weiteren Bedienungselemente sind an der linken Gehäuseseite zu finden: ein Taster für das Ein- und Ausschalten des Gerätes, ein Aktionsrad und ein Taster für Sprachaufzeichnungen. Mit dem letzten Schalter auf dieser Seite deaktivieren Sie das GSM-Modul.

Die Infrarot-Schnittstelle ist ebenfalls auf der linken Gehäuseseite angebracht und wird im normalen Betrieb durch den Handballen verdeckt. Dies erschwert den Datenaustausch, wenn nur elektronischen Visitenkarten mit einem anderen Pocket PC oder PDA ausgetauscht werden sollen.

Der Datenaustausch zwischen den Anwendungen funktioniert gut. Die Verarbeitung variiert: Das Gehäuse ist solide und auch die meisten Abdeckungen können nicht unbeabsichtigt herausfallen, da diese nur mit dem Eingabestift entriegelt werden können. Doch die Abdeckung für den CompactFlash-Slot kann ohne Hilfsmittel leicht geöffnet werden, und ist nicht fest mit dem Gehäuse verbunden, so dass diese leicht verloren gehen kann.

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