Testbericht

Teil 4: Sieben Multimedia-Notebooks ab 950 Euro im Vergleichstest

Medion Akoya S5610

Das günstigste Notebook in diesem Test stammt von Medion. Doch Befürchtungen, dass beim Akoya S5610 der Rotstift massiv angesetzt wurde, kann es von vornherein entkräften. Zwar konzentriert sich Medion bei der Komponentenwahl auf das Wesentliche, doch es fehlt an nichts Wichtigem. Schnittstellen sind nur wenige vorhanden, so muss man sich mit zwei USB-Anschlüssen und einen kombinierten eSATA/USB-Port zufrieden geben.Auch auf ein Modem verzichtet Medion ebenso wie auf einen IEEE1394-Anschluss. Dafür sind dann Bluetooth, GBit-Netzwerk und Wireless LAN 802.11n eingebaut, sowie ein DVD-Brenner, der ganz nebenbei auch Blu-ray-Disks abspielen kann. Mit dem Consumer Infrarot Port lässt sich das Notebook aus der Ferne bedienen.

Als Arbeitsspeicher setzt Medion nur 3 GByte ein und auch die Grafik ist schwach. Sie reicht zwar, um HD-Filme adäquat zu beschleunigen, doch anspruchsvolle 3D-Spiele überfordern sie schnell. Die im Vergleich zu den anderen Geräten mäßige Systemleistung hat aber auch sein Positives. So erreicht das Akoya mit die besten Akkulaufzeiten.Bei der Verarbeitung des Notebooks gibt es nichts zu beanstanden. Das Gehäuse wirkt hochwertig und auch das Display sticht aus dem Test heraus. Es ist das einzige, das mit einer matten Oberfläche bestückt ist.

Testprofil

MedionAkoya S5610
www.medion.de
949 euro

Notebook

Weitere Details

72 Prozent

Testurteil
gut
Preis/Leistung
sehr gut

Fazit:

Medion konzentriert sich bei der Ausstattung des Akoya auf das Wesentliche und überzeugt mit hochwertiger Verarbeitung.

MSI schickt das GT627 ins Rennen - auf der nächsten Seite...

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