Testbericht

Teil 4: Bildbearbeitungs-Software: Licht und Schatten

Paint Shop Pro zeigt eine aufgeräumte Oberfläche. Dennoch ist die Bedienung umständlich. Zum Glück sind wenigstens die Funktionsbezeichnungen meist sinnvoll. Der Funktionsumfang ist beachtlich. Hinderlich an einer flüssigen Bedienung ist, dass Hersteller Jasc die rechte Maustaste nicht immer sinnvoll belegt hat. Auch ein Suchvorgang in der Help-Funktion ist nicht für Ungeduldige geeignet.

So ist Freisteller für PSP kein gängiger Begriff. Paint Shop Pro versucht seit Version 5, Profi-Funktionen zu integrieren. Deren Qualität lässt jedoch zu wünschen übrig. So scheiterte der Versuch, die roten Augen zu retuschieren. Mit einer Auswahl war das Tool inaktiv, ohne Auswahl zeigte es kein Ergebnis, die Augen blieben rot! Eigenartig auch die an sich sehr vielseitig einstellbare CMYK-Farb-Separation: PSP dreht die Farbwerte automatisch und ohne Vorwarnung um - aus Weiß wird so Schwarz. Dies sei kein Bug, sondern Absicht, teilte uns Jasc auf Anfrage bereits zu einer Vorversion mit.

© Archiv

Paint Shop Pro 7 AE

Die Arbeitsgeschwindigkeit von PSP reicht nicht ansatzweise an Photoshop oder gar Eclipse heran. Doch auch hier gilt: Schon das Öffnen eines größeren Dokuments hat uns zu einer Kaffeepause verholfen. Das Ergebnis der Farbkorrekturen ist nicht brilliant, liegt aber immerhin auf dem Niveau von Gimp. Mit der automatischen Korrektur konnten wir den Rotstich entfernen. Profis, die eine manuelle Einstellung bevorzugen, werden jedoch enttäuscht.

Paint Shop Pro bietet zwar alle nötigen Korrektur-Tools an, diese jedoch in simpelster Ausführung.

http://www.jasc.de

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