Testbericht

Teil 3: TEST: Vier preiswerte Notebooks ab 500 Euro im Vergleich

MSI VR603

Das VR603 ist die Intel-Plattform von MSI in der 500-Euro-Klasse. Für Rechenleistung und Grafik sorgen hier ein Intel Pentium T4200 mit zwei Prozessorkernen und die im GL40-Chipsatz integrierte GMA-4500-Grafik. Daher ist das MSI bei der Anwendungsperformance schneller als das Compaq, hinkt dafür aber bei der 3D-Leistung mit 716 Punkten im 3DMark 06 deutlich hinterher. Die Ausstattung kann sich für ein Gerät dieser Preisklasse sehen lassen: Die Toshiba-Festplatte fasst zwar nur 250 GByte, liefert dafür aber mit 59,4 MByte/s die beste Datentransferrate im Test.

© Archiv

MSI VR603

Darüber hinaus kann das VR603 auch noch mit einer Webcam, einem Kartenleser und sogar einer GBit-Ethernet-Schnittstelle aufwarten. Den in den Spezifikationen versprochene 802.11n-WLAN-Controller suchten wir allerdings vergebens. Im Testgerät steckt eine Atheros-AR5007EG-Karte, die maximal 802.11g unterstützt.

Auch beim MSI ist das Keyboard mit einem separaten Tastenfeld versehen. Ein sinnvolles Extra ist der spezielle ECO-Button, mit dem Anwender schnell zwischen verschiedenen Energiesparplänen für Spiele, Filme, Präsentationen, Office und einen besonders sparsamen Turbo-Battery-Modus umschalten können.Bei der Akkulaufzeit macht der MSI eine gute Figur und ordnet sich mit 198 Minutem im Mobile Mark 2007 hinter dem Toshiba auf dem zweiten Rang ein. Zudem kann der MSI mit dem leuchtstärksten Display im Testfeld aufwarten: Wir haben bei dem 15,4-Zöller einen Maximalwert von 221 cd/m² gemessen.

Testprofil

MSIVR693
msi-computer.de
499 Euro

Notebook

Weitere Details

67 Prozent

Testurteil
befriedigend
Preis/Leistung
gut

Warum der Lenovo 3000 N500 am schlechtesten abschneidet, verrät die kommende Seite...

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