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Testbericht

Teil 3: Test: Surround-Systeme

Denon DHT-FS 5 (500 Euro)

Denon bringt mit dem DHT-FS 5 einen kleinen und vor allem günstigen Ableger zu seinem XSpace-Surround-System, das sich im Test (HomeVision 10/07) gut bewährte. 500 Euro kostet der schlichte Einteiler, der in der Einstiegsklasse ohne serienmäßigen Subwoofer auskommen muss. Aufstellung und Inbetriebnahme stellen niemanden vor eine schwierige Aufgabe und für die ganz blutigen Laien packen die Japaner noch eine Schnellanleitung bei. Dabei fällt selbst die reguläre Anleitung so erfrischend kurzweilig aus, dass sich die Handbücher der Denon-Receiver daneben wie Tolstois "Krieg und Frieden" neben einer Kurzgeschichte ausnehmen.

Test: Surround-Systeme

© Archiv

Denon DHT-FS 5

Wenn andere Soundbar-Besitzer noch mit Grundeinstellungen beschäftigt sind, genießen Eigner des DHT-FS 5 bereits ihre DVDs mit diesem sprichwörtlichen Plug-and-Play-Gerät. Anders als in den aufwändigen Yamaha-Soundbeamern mit ihren 40 Breitbändern und zwei Bässen kommen im X-Space nur sechs, über einen raffinierten Algorithmus angesteuerte Lautsprecher zum Einsatz.

Test: Surround-Systeme

DenonDHT-FS 5
www.denon.de
500 Euro

Surround-System

Weitere Details

70 Prozent

Konzept
Eine Lautsprechereinheit mit sechs Chassis, die virtuellen Raumklang ohne Reflexionen erzeugt.

Testurteil
gut
Preisurteil
sehr gut

Umso erstaunlicher ist das Ergebnis, das sich zudem ohne langwierige Einmessung einstellt. Das DHT-FS 5 spielte nicht nur für diese Preisklasse recht neutral, sondern vor allem auch sehr räumlich. Dabei handelte es sich nicht um 360-Grad-Ping-Pong-Effekte, die einige diskrete Mehrkanal-Systeme erzeugen, sondern um ein homogenes, atmosphärisch dichtes Klangfeld. Mit Live-Konzert-Discs kam nicht einfach die Musik von vorne und gelegentlich etwas plätschernder Applaus von hinten. Der Zuhörer wähnte sich mitten im Publikum, umgeben von Menschen, die mitklatschen und mitsingen, woran auch die gute Dynamik Anteil trägt.

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