Testbericht

Teil 3: TEST: Spiele-Notebooks gegen Gaming-PC - wer gewinnt?

PC Point Mannheim

Der Gegenspieler aus dem Desktop-Segment kann mit deutlich stärkerer Hardware aufwarten, als das kompakte Notebook von MSI. In dem Thermaltake-Gehäuse des PC- Point-Rechners steckten der aktueller Quad-Core-Prozessor AMD Phenom II X4 940 und eine GeForce-9800GT-Karte von Gainward, die über 512 MByte Speicher und einen HDMI-Ausgang verfügt.Die vier GByte Arbeitsspeicher auf dem MSI-Mainboard mit AMD-770-Chipsatz können von dem 32-Bit-Vista allerdings nicht komplett genutzt werden. Ansonsten entspricht die Ausstattung des Rechners mit einer 500- GByte-Festplatte und einem DVD-Brenner dem Klassenstandard. Kritikpunkte sind der im BIOS falsch konfigurierte Standby-Modus und die USB-Buchsen in der Gehäuseoberseite, die nur USB 1.1 unterstützen. Mit der im BIOS gesetzten S1- Einstellung funktioniert der Energie-sparen-Modus von Vista nicht.

© Archiv

Im PC werkelt eine Quad-Core-CPU von AMD, im Notebook ein Intel Core 2 Duo.

Leistungsvergleich

Im Vergleich mit dem Desktop-PC macht das Notebook in den 3D-Benchmarks keinen Stich. Im 3DMark Vantage kommt der Mobilrechner mit aktivierter Turbo-Funktion auf 1611 Punkte im Performance-Modus, der PC mit 6714 Punkten auf die vierfache Punktzahl. Für Spieler bedeutet das, dass man am PC auch mit höheren Detaileinstellungen in der 1680er-Auflösung noch flüssig spielen kann, beim Notebook neue 3D-Spiele trotz der geringeren Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten nur mit niedrigen Details annehmbar laufen. Das illustriert auch der Direct-X10-Benchmark Devil May Cry 4, in dem das Notebook auf, bei der 1280er-Auflösung auf 23 fps kommt, der PC dagegen in der 1680er-Auflösung auf absolut flüssige 86fps, also sogar noch Reserven hat. Auch in der Systemleistung hat der Desktop-Rechner klar die Nase vorn. Der Quad-Core-Prozessor, die schnelle Grafik und die deutlich flottere Festplatte bescheren ihm 5506 Punkte, das MSI-Notebook kommt auf 3255 Punkte, eine für alle Desktop-Aufgaben vollkommen ausreichende Leistung.

Testprofil

PC Point MannheimAMD Phenom II Gamer
pc-mannheim.de
600 Euro

Gaming PC

Weitere Details

80 Prozent

Testurteil
gut

Monitorempfehlung

Mit seiner 9800GT ist der 600-Euro-Rechner stark genug für einen 22-Zöller mit Full-HD-Auflösung. In unserem letzten Test gut abgeschnitten hat der ViewSonic VX2260WM. Der Monitor bietet für 160 Euro eine schnelle Reaktionszeit und einen HDMI-Eingang.

© Archiv

ViewSonic VX2260WM

Fazit

Gelegenheitsspieler, die auch einmal einen aktuellen 3D-Shooter spielen wollen, aber trotzdem nicht viel Geld in die Hardware stecken wollen, sind mit einem Desktop-Rechner wie dem Phenom-II-PC von PC Point Mannheim besser bedient. Der Rechner glänzt auch durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, immerhin bekommt man einen Quad-Core-Prozessor und eine Grafikkarte, die auch noch für höhere Auflösungen Reserven hat.

Das MSI GX400 ist eher etwas für Leute, die viel unterwegs sind, etwa Bahnpendler, und dabei mit dem Notebook nicht nur arbeiten wollen, sondern gelegentlich auch spielen. Für ältere 3D-Games, Strategie- oder Rollenspiele reicht die Leistung des MSI-Notebooks noch aus, mit seiner kompakten Bauform passt es auch noch auf einen Klapptisch im ICE oder Intercity. Wenn man spielen will, dann sollte man sich aber einen Platz mit Steckdose suchen. Denn bei voller Auslastung der Grafik ist der Akku nach einer Stunde erschöpft.

Beim zweiten Duell treten das 1500-Euro-Notebook Packard Bell iPower GX-Q-030GE und der Worp Gamer X4 955 von Snogard an, der 1200 Euro kostet. Mehr dazu auf den folgenden zwei Seiten...

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