Home und Mobile Entertainment erleben
Testbericht

Teil 3: Test: Home- Entertainment-Set von Samsung - LED-TV Serie 7 & Co.

Blu-ray-Player

Das Topmodell unter Samsungs Blu-ray-Spielern schwebt wie ein UFO auf seinem schrägen Standfuß. Überhaupt ist beim BD-P 4610 alles anders: Er bringt eine Wandhalterung mit, die ihn hochkant an der Mauer kleben lässt. Statt Schublade gibt es passend zur senkrechten Lage ein Slot-in-Laufwerk. Der Pferdefuß ausgefallenen Designs: Die Ingenieure konnten das Netzteil nicht mehr im Gehäuse unterbringen. Und offenbar reichte der Platz auch nicht für eine Scartbuchse oder einen YUV-Ausgang. Lediglich eine HDMI-Buchse und ein Video-Ausgang geben Bildsignale aus. Dafür implantierten die Techniker gleich zwei USB-Buchsen ins Gerät: einen für Massenspeicher und einen für den optionalen WLAN-Stick.

© Archiv

Samsung BD-P 4610

Apropos LAN: Über seine Netzwerkbuchse bietet der Samsung Zugriff auf den eigenen PC. Das geschieht nicht wie etwa beim Fernseher über DLNA, sondern durch eine einfache Netzwerkfreigabe. Durch die Netzwerk-Einrichtung kann der Player auf BD-Live-Inhalte zugreifen und dort etwa zusätzliche Videos und Bilder abrufen. Die heruntergeladenen Daten speichert der Blu-ray-Spieler in seinem 1-GByte- Speicher zwischen. In puncto Bildqualität besticht der Player mit einer scharfen und rauscharmen Wiedergabe, sowohl bei DVDs als auch bei BDs. Dabei hilft nicht zuletzt die BD-Wise-Funktion. Sie handelt unter Samsung-Komponenten das optimale Signal aus: Bei der Test-BD "Baraka" beispielsweise 1920 x 1080/24 Hz und einer DVD 720 x 576/50Hz. Auch in der Audio-Abteilung gab es keinen Grund zur Klage. Zwar klang es analog etwas weniger luftig als per optischem Ausgang, alles in allem aber sehr harmonisch.

Testprofil

SamsungBD-P 4610
www.samsung.de
450 Euro

Blu-ray-Player

Weitere Details

89 Prozent

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
überragend

2.1 Soundbar

Das Sound-Duo bestehend aus Soundbar und Subwoofer hat nette Schmankerl zu bieten. Leider war bis Redaktionsschluss noch kein testfähiges Muster zu bekommen, sodass es beim Vorserienmodell nur bei einer Demonstration blieb. Das System lässt sich sehr einfach anschließen und bedienen. Es bringt lediglich zwei Eingänge mit: einen analogen und einen digitalen. Damit ist die Installation ein Klacks, zumal der Subwoofer per Funk mit Signalen versorgt wird. Das fast fertige Muster lieferte bereits den satten Sound zum Riesenbild. Die Bedienung mutete ebenfalls sehr einfach an: Der Soundbar schaltet sich mit dem Fernseher gleichzeitig ein und reagiert auf die Fernbedienung desselben.

© Archiv

2.1 Soundbar

Zusammenspiel

Die Verknüpfung der drei Mitspieler funktionierte bis auf wenige Ausnahmen einwandfrei, wobei das Sound-Ensemble die passivste Rolle einnahm. Der Player spielte alles ab, was vom TV kam. Zwischen Fernseher und Player gab es regen Datenaustausch. HDMI-CEC, bei Samsung Anynet+ genannt, erhöht den Komfort im Umgang mit den Protagonisten. Mit "One-Touch-Wiedergabe" etwa schaltet sich der Fernseher sofort auf den HDMI-Eingang auf, sobald die Play-Taste am BD-Spieler gedrückt wird. "One-Touch- Filmwiedergabe" wiederum weckt den Blu-ray-Player aus dem Standby, wenn der Anwender im Menü des TVs den BD-Player wählt.

Zu guter Letzt leitet die "verknüpfte Fernbedienung" Steuerbefehle Überragendagendagendagendagendan beide Komponenten weiter. Der Geber des Fernsehers steuert den BD- Spieler und umgekehrt. Für reine Filmwiedergabe reicht also prinzipiell die Fernseherfernbedienung. Allerdings fehlen ihr die wichtigen Skip-Tasten. Der TV lässt sich dagegen besser mit dem Geber des BD-Players steuern. Dafür kann der Benutzer nicht auf das Bildmenü des Fernsehers zugreifen. Von den drei Fernbedienungen lässt sich nur die der Soundbar einmotten.

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