Testbericht

Teil 3: Test: Externe Raid-1-Festplatten

Freecom Data Tank

Der Data Tank lässt sich wahlweise per USB 2.0 oder Firewire 400/800 mit dem PC oder Mac verbinden. Der winzige Einschaltknopf befindet sich an der Gehäuserückseite. Das Fehlen einer eindeutigen Ein- Aus-Stellung verwirrt mitunter, da sich die Lichter an der Gehäusefront erst einschalten, wenn der angeschlossene PC gestartet wird. In Verbindung mit der geringen Lautstärke der eingebauten Platten muss man bisweilen raten, ob das Laufwerk gerade ein-oder ausgeschaltet ist.Die beiden Knöpfe an der Vorderseite versehen ihren Dienst erst nach dem Aufspielen der beigelegten Software. Einer der beiden Taster stößt dann die Synchronisierung ausgewählter Verzeichnisse mittels Freecom Sync an, das vom Windows Aktenkoffer Gebrauch macht. Für "echte" Backups ist das beigelegte NTI Shadow zuständig. Der zweite Knopf dient zur Verschlüsselung der Daten. Genauer gesagt, schaltet der Knopf die verschlüsselte Partition frei oder verriegelt sie. Die Software selbst spricht zwar vom Verstecken, allerdings ist das verschlüsselte virtuelle Laufwerk nach wie vor im Explorer zu sehen. Lediglich der Zugriff ist durch ein zu vergebendes Passwort geschützt.

© Archiv

Neben einer normalen Firewire-Schnittstelle bietet der Datatank auch zwei Firewire 800- sowie eine USB-Schnittstelle.Was sich Freecom bei dem wackeligen Einschaltknopf gedacht hat, ist rätselhaft. Er ist schlecht zu erreichen und es ist nicht ersichtlich, ob das Gerät ein- oder ausgeschaltet ist.

Eine Überprüfung auf die Sicherheit des gewählten Passworts, wie es bei vielen anderen Programmen schon zum Standard gehört, findet nicht statt - lediglich die Mindestlänge von sechs Stellen muss eingehalten werden. Die Größe der verschlüsselten Partition (wer keine erhöhte Datenintegrität benötigt, kann wahlweise auch RAID 0 nutzen) lässt sich beim Einrichten einstellen. Bleibt Kapazität übrig, steht sie in einem weiteren virtuellen Laufwerk unverschlüsselt zur Verfügung. Das Herausnehmen der Platten sieht Freecom beim Data Tank explizit nicht vor und schützt die entsprechende Schraube durch einen Aufkleber, der bei Beschädigung desselben vor einem Garantieverlust warnt.Obwohl der Data Tank mit einer Firewire-800-Schnittstelle ausgestattet ist, vermochten wir im Test nicht, eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit zu erreichen. Lag die Leserate noch bei etwa 35 MByte/s und damit eigentlich schon zu langsam, brach die Schreibrate aus nicht feststellbaren Ursachen mit FW 800 auf 1,8 MByte/s (sic!) ein. Die in der Tabelle angegebenen Messwerte beziehen sich daher auf die langsame, aber im Rahmen liegende USB-Schnitsttelle.

Testprofil

FreecomData Tank
www.freecom.de
399 Euro

Externe Festplatte

Weitere Details

60 Prozent

Fazit:Von der Leistung her vermag der Data Tank nicht zu überzeugen. Auch ist ärgerlich, dass die Entnahme der Festplatten aktiv behindert wird. Die Verschlüsselung ist befriedigend implementiert.

Testurteil
befriedigend

Die Buffalo Drivestation Duo finden Sie auf Seite 4...

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