Testbericht

Teil 3: TEST: Core-i5- und i7-Mainboards mit Sockel 1156 - Preis/Leistungs-Sieger

Asrock P55 Pro

Asrock wird gerne mal als Billigmarke von Asus belächelt. Den freudigen Gesichtsausdruck kann man angesichts des niedrigen Preises behalten. Mitleidiges Lächeln ist in jedem Fall fehl am Platz, denn die Einsteigerplatine von Asrock bietet einiges.

© Archiv

Asrock P55 Pro

Das fängt schon beim Aktualisieren des BIOS an, das vom USB per integriertem Flash-Programm auch ohne Betriebssystem eingespielt werden kann und setzt sich bei der Treiberinstallation fort, die per Mausklick automatisch abläuft. Mehrere Übertaktungs-Utilities sorgen auch bei Overclockern für entspannte Mienen. Falls dabei etwas schief geht und der Rechner nicht hochfährt, kann das CMOS über einen Schalter an der ATX-Blende auch ohne das Gehäuse zu öffnen zurückgesetzt werden. Das birgt allerdings auch die Gefahr eines unbeabsichtigten BIOS-Resets wenn man blind an den Schnittstellen herumfummelt.

Eine Dr. Debug getaufte Segment-Anzeige gibt über den Bootvorgang Aufschluss und zeigt im Fehlerfall an, woran es hapert. Die Fehlercodes sind im Handbuch erläutert. Das ist zwar nicht ganz so umfangreich wie andere Manuale, dafür aber mehrsprachig (auch Deutsch) und für die meisten Anwender absolut ausreichend.Die Platine unterstützt laut Handbuch CrossfireX und SLI. Da Asrock für die zweite Grafikkartenschnittstelle die vier Leitungen des PCH verwendet, sollte man sich für den Einsatz zweier Grafikkarten lieber eine andere P55-Platine wählen.

Testprofil

AsrockP55 Pro
www.asrock.de
95 Euro

LGA 1156-Mainboards

Weitere Details

76 Prozent

Testurteil
gut

Fazit:

Das Asrock Board hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Alles, was man braucht, ist dabei und der Preis stimmt. Auf SLI oder CrossfireX sollte man verzichten.

Von der Mutterfirma Asus kommt das P7P55D LE. Was es kann, weiß die nächste Seite...

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