Testbericht

Teil 3: TEST: AMD AM3-Mainboards mit DDR3-Unterstützung

Asrock M3A790GXH/128M

Was die Handhabung angeht, sollte sich Asrock in einigen Punkten selbst auf den aktuellen Stand bringen. So muss das BIOS mit einer DOS-Boot-Diskette geflasht werden. Ein solche kann mit Vista zwar erstellt werden, sofern ein Floppy-Laufwerk überhaupt noch verfügbar ist, allerdings wäre es leichter, wenn das BIOS neuere Datei-Versionen direkt vom USB-Stick einspielen würde. Die routinemäßige Aktualisierung des BIOS erwies sich im Test als zwingend notwendig, da der Phenom II X4 955 BE nicht korrekt erkannt wurde und nur mit 800 MHz lief.

© Archiv

Einige ungünstige Einstellungen des Setup änderten sich durch die Aktualisierung nicht - so blieb etwa Suspend to RAM ebenso wie der USB-Controller (!) deaktiviert. Der HPET wird immerhin durch Wahl der Performance Defaults aktiviert. Wer selbst das Optimum einstellen möchte, kann bis zu drei eigene Einstellungen speichern.

Die Konfiguration der Grafikschnittstellen ist bei Asrock recht brachial gelöst. Mittels einer Steckkarte muss per Hand festgelegt werden, ob der primäre Slot mit X16 oder X8 angebunden wird. Andere Platinen erkennen und konfigurieren das selbstständig.Erfreulich ist, dass Asrock als einziger Anbieter ein mehrsprachiges (darunter Deutsch) Handbuch anbietet, das den Namen auch verdient und über einen Waschzettel hinausgeht. BIOS-Einstellungen finden sich darin zwar nicht genauer beschrieben, allerdings beschränken sich auch in dickeren Handbüchern die Informationen meist nur auf die jeweils möglichen Einstelloptionen.

Testprofil

AsrockM3A790GXH/128M
www.asrock.com
105 Euro

AM3-Mainboard

Weitere Details

71 Prozent

Testurteil
gut
Preis/Leistung
befriedigend

Fazit:

Das Asrock ist nur von seinen Eigenschaften her ein Billig-Board. Bei Biostar bekommt man für das gleiche Geld eine bessere Platine.

Asus schickt das M4A79-T Deluxe ins Rennen. Auf der folgenden Seite...

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