Testbericht

Teil 3: Notebooks: Notebooks bis zwei Kilogramm

Das Gesamtkonzept des Viago III stimmt: Nicht nur gute Hardware verhilft dem kompakten Notebook zu guten Leistungswerten, auch die mitgelieferte und installierte Software ist für den sofortigen Start nach dem Auspacken vollständig. Für grundlegende Aufgaben liegt dem Notebook die Works Suite 2001 von Microsoft bei. Weiterhin liegen eine Treiber-CD und Windows 98 SE als Vollversion bei.

Auch die Hardware setzt fast keine Grenzen. An Schnittstellen und Anschlüssen wird fast alles geboten, was derzeit verbreitet ist. Neben vier USB-Ports, wovon zwei als Mini-USBs ausgeführt sind, finden sich Schnittstellen für IrDA und Firewire und einer für das externe DVD-Laufwerk. Das Diskettenlaufwerk kann an einen USB-Port oder über einen mitgelieferten Adapter an einen Mini-USB-Port angeschlossen werden. Auch Drucker, die weder über eine Infrarot- noch über eine USB-Schnittstelle verfügen, können mit dem Paket von Xeron angeschlossen werden. Dazu liegt eine Adapterleitung bei, die auf einer Seite mit einem USB-Anschluss versehen ist, auf der Gegenseite befindet sich ein IEEE 1284-Stecker (Centronics). Lediglich eine serielle Schnittstelle fehlt. Für weitere Kontakte stehen das integrierten Modem und der LAN-Adapter bereit. Fehlt trotz der zahlreichen Verbindungsmöglichkeiten noch ein Anschluss oder eine Schnittstelle, kann diese durch eine PC-Card des Typs II realisiert werden.

© Archiv

Xerox Viago III

Als Prozessor kommt ein Mobile Pentium III mit 800 MHz zum Einsatz. 192 MByte Arbeitsspeicher sind installiert. Eine Erweiterung ist nicht möglich, da der vorhandene Speichersockel belegt ist. Beim Grafikchip setzt Xeron auf den Rage Mobility M von ATI, dem 4 MByte Grafikspeicher zur Verfügung stehen. Mit dieser Hardware erreicht das Viago III 135 Punkte im SYSmark 2000. Nicht so gute Werte erreicht die 11507 MByte große Festplatte. Mit 10482 KByte/s markiert sie das Schlusslicht im Testfeld. Dennoch lässt sich mit dem Xeron-Notebook flüssig und lange netzunabhängig arbeiten. Dafür ist nicht zuletzt der mitgelieferte Hochleistungsakku verantwortlich, der einen maximalen Betrieb von 274 Minuten ermöglicht.

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