Testbericht

Teil 3: Notebooks: Minimalisten

Das Portege 2000 von Toshiba ist mit nur 19 Millimetern Dicke das flachste Notebook in diesem Vergleich. Es kostet 3799 Euro. Mit 1198 Gramm ist es nur knapp 200 Gramm schwerer als das kleine Notebook von JVC. Doch die Grundfläche ist fast doppelt so groß wie die des JVC. Dadurch hat das Portege ausreichend Platz für eine vollwertige Tastatur, die in Größe und Layout nahezu einer Standard-Windows-Tastatur entspricht. Gelungen im Tastatur-Layout sind der abgesetzte Cursor-Block und die ebenfalls abgesetzten Funktionstasten.

Doch obwohl das P2000 die größte Fläche bietet, ist es wie das Gericom und das Samsung-Notebook mit einem 12,1- Zoll-TFT ausgestattet, das gut lesbar ist. Nur bei der maximalen Helligkeit liegt es mit 122 cd/m2 abgeschlagen auf dem vorletzten Rang.

Notebooks: Minimalisten

© Archiv

Toshiba P2000

Dennoch ist das P2000 ein gelungenes und vollwertiges Notebook. Die Ausstattung und die Erweiterungsmöglichkeiten sind sehr gut. Es ist als mobile Kommunikationsplattform konzipiert und bietet dafür nahezu jede Verbindungsmöglichkeit. Für den Datenaustausch stehen für leitungsgebundene Anschlüsse ein Modem und ein LANAdapter bereit, für die drahtlose Kommunikation eine integrierte Infrarot- Schnittstelle und ein Wireless-LAN-Adapter.

Sollen Daten mit einem Medium ausgetauscht werden, können SD-Cards oder PC-Cards des Typs II eingesetzt werden. Der SD-Card-Schacht unterstützt auch IO-Karten und bietet somit eine zusätzliche Erweiterungsmöglichkeit. Für die Speicherung der Daten steht eine 20-GByte-Festplatte zur Verfügung. Für hohe Leistungen sorgt die Kombination aus Intel Pentium III mit 750 MHz und 256 MByte Arbeitsspeicher. Dieses Gespann in Verbindung mit dem Grafikchip Trident Cyber Aladdin- T und den 16 MByte Videospeicher erreichte in den einzelnen Tests durchweg befriedigende, für Office-Anwendungen genügende Werte, auch wenn die Leistungen nicht ans Niveau der Geräte von JVC und Samsung heranreichen.

Dafür sind die Betriebszeiten dank des modularen Akku-Konzepts spitze: mit dem Standard-Akku nur maximal 1:34 Stunden. Wird der Zusatz-Akku mit angedockt, erweitert sich die maximale Einsatzzeit auf 3:34 Stunden. Das Gewicht des P2000 erhöht sich damit um 323 Gramm auf 1521 Gramm. Für den Ladezyklus beider Akkus nimmt sich das P2000 mit 4:22 Stunden zu viel Zeit, auch wenn es keinen Unterschied macht, ob das Gerät im Betrieb geladen wird oder im ausgeschalteten Zustand.

http://www.toshiba.de

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