Testbericht

Teil 3: Multifunktionsgeräte: Multifunktionale Farblaser

Gleich am Anfang ein großes Lob für die Gehäusegestaltung des 2490MF von Konica Minolta. Zwei große Griffmulden in den Seitenteilen erleichtern den Transport und die Aufstellung des Gerätes ungemein.

Das Druckwerk arbeitet für ein Multi-Pass-Gerät recht leise, die Seitenleistung pro Minute beträgt 20 Text- oder fünf Farbseiten. Die Qualität der Ausdrucke ist sehr gut. Auch die Fotoqualität kann sich sehen lassen, besonders auf hochweißem Laserpapier. Überzeugen konnte auch die Kopierqualität. Hier lieferte das Gerät qualitätsmäßig nahezu identische Ergebnisse, Farbverluste oder Verfälschungen sind maginal. Das Scanmodul arbeitet sauber. Aber dafür nimmt es sich auch seine Zeit, weil das Scanmodul erst überprüft, ob die Vorlage vom Flachbett oder dem ADF einzulesen ist. An der Faxeinheit war nichts auszusetzen. Für ein Faxdokument mit integrierten Bildern muss man die Feineinstellung wählen. Zur Grundausstattung gehört ein zusätzlicher USB-Anschluss für den PictBridge-Druck von kompatiblen Kameras.

© Archiv

Konika Minolta magicolor 2490MF

Fazit

Wer es nicht eilig hat, aber auf Farbe nicht verzichten möchte, für den ist der 2490MF eine durchaus gute Wahl. Alle Funktionen arbeiten solide, das Druckwerk liefert eine sehr gute Farbqualität.

Preis: 1.015,- Euro Punkte: 78 Gesamtwertung: gut

http://www.konicaminolta.de

Lexmark X502n

Das MFG X502n von Lexmark ist besonders für Arbeitsgruppen interessant, in denen die Verarbeitung von Schwarz-Weiß-Dokumenten gegenüber Farbausdrucken im Vordergrund steht.

Das Gerät druckte 33 Grauert-Briefe oder acht Farbseiten in der Minute. Die Randschärfe der Textzeichen zeigt sich unter dem Mikroskop etwas unruhig. Die Grauabstufung verläuft stetig und der Farbdruck sowohl von Grafiken als auch bei Fotos war nicht zu bemängeln. Im Kopiermodus arbeitet das X502n recht flott. Bei Farbkopien trat besonders bei flächigen Farbfeldern und bei feinen Linien ein Qualitätsverlust auf.

© Archiv

Lexmark X502n

Eingescannte Dokumente liegen sowohl vom Flachbett als auch vom ADF recht schnell in der Bild- oder Textbearbeitung auf dem PC. Die Auflösung ist mit maximal 1.200x600 dpi ausreichend. Die Faxfunktionen waren nicht zu bemängeln, Bilder sollten mit der optimalsten Auflösung versendet werden. Das Bedienfeld kommt mit drei Knöpfen für die Hauptfunktionen aus, alle weiteren Einstellungen nimmt man über die Menütasten am Gerät vor.

Fazit

Die Stärken des X502n liegen in der Verarbeitung von Textdokumenten. Wer ab und zu einen farbigen Ausdruck benötigt, wird auch hier vom X502n nicht enttäuscht.

Preis: 679,- Euro Punkte: 73 Gesamtwertung: gut

http://www.lexmark.de

Canon MF8180C

Schon seit 2006 ist das Farblaser-Multifunktionsgerät MF8180C von Canon auf dem Markt. Es ist dem Hersteller aber immer noch nicht gelungen, dem Gerät einen Netzschalter zu spendieren: Es gilt entweder Stecker raus oder eine Leistungsaufnahme von 20 Watt in Kauf nahmen.

Das Drucksystem arbeitet im Multi-Pass- Modus. So kamen wir auf 19 Text- oder vier Farbseiten pro Minute. Die Druckqualität ist gut, der Text ausreichend geschwärzt sowie randscharf. Im Farbmodus können wir dem Canon eine gute, kontrastreiche Farbwiedergabe selbst beim Fotodruck bescheinigen. Im Kopiermodus bei der maximalen Auflösung von 600x600dpi liefert das Gerät allerdings nur bei Text-Kopien eine ansprechende Qualität.

© Archiv

Canon i-Sensys MF8180C

Bei Farbkopien kommt es selbst bei optimaler Qualität zu einem verwaschenen Gesamtbild. Im Scanmodus erreicht das Gerät eine interpolierte Auflösung von bis zu 1.200 x 2.400 dpi. Hier sehen die Ergebnisse in der Bildbearbeitung viel besser aus als die Kopie auf Normalpapier. Bei einer Bildübertragung per Fax sollte man die beste Qualität wählen.

Fazit

Die Stärken des Canon liegen eindeutig im Druck- und Scanmodus. Die sicher oft beanspruchte Kopierfunktion im Farbmodus arbeitet recht mangelhaft.

Preis: 974,- Euro Punkte: 68 Gesamtwertung: befriedigend

http://www.canon.de

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