Testbericht

Teil 3: Komplettsysteme: Leise PC Systeme im Test

Das Optiplex GX260 SD liefert Dell in einem schlanken Desktop-Gehäuse aus, das sich ohne Werkzeug öffnen lässt. Dazu sind links und rechts am Gehäuse zwei Verriegelungen zu drücken, dann kann das Gehäuse aufgeklappt werden. Im ersten Moment erscheint das Innere zerklüftet und unordentlich. Doch bei genauer Betrachtung zeigt sich, dass alle Komponenten mit wenigen Handgriffen getauscht werden können.

Die 40 GByte große Festplatte kann ebenso wie das DVD-CDRW-Combolaufwerk ohne Werkzeug gewechselt werden. Das gilt auch für die Steckkarten. Zwei PCI-Steckplätze werden zusammen in einem Rahmen aus dem Gehäuse genommen. Einzelne Karten lassen sich dann bequem außerhalb des Gehäuses montieren. In den AGP-Slot und den PCI-Steckplatz lassen sich nur Karten einsetzen, die nicht höher sind als 6 cm. Solche Karten sind derzeit noch nicht im Handel verfügbar. Deshalb lässt sich die eingebaute ATI-Radeon- VE-Grafikkarte nur durch eine von Dell austauschen.

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Dell Optiplex GX260 SD

Die Grundkonfiguration des Optiplex GX260 SD (Preis: 1549 Euro) reicht für die meisten Anwendungen aus. Im Office-Bereich sowie für Anwendungen, die keine Hochleistungs-3D-Grafikkarte benötigen, bietet das System hervorragende Leistungen. Mit 217 Punkten im SYSmark 2002 liegt es ebenso weit vorne wie mit den Transferleistungen der Harddisk und des DVDCD- RW-Combolaufwerks. Trotz der hohen Leistungswerte bleibt die Geräuschemission gering - egal, ob das System auf Laufwerke zugreift oder nicht.

Der Abstand zwischen dem Optiplex und dem Anwender ist im Vergleich zu Mini- oder Midi-Tower-Gehäusen geringer, da diese meist unter dem Schreibtisch verschwinden. Das Optiplex im Desktop-Gehäuse wird meistens auf dem Schreibtisch stehen.

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