Testbericht

Teil 3: Dragon-Plattform im Test

Inhalt
  1. Dragon-Plattform im Test
  2. Teil 2: Dragon-Plattform im Test
  3. Teil 3: Dragon-Plattform im Test

Fazit: Phenom aus der Asche

Auch wenn der neue AMD-Prozessor in der Leistung an die Intel-Core-i7-CPUs nicht herankommt, die ja nicht nur mit ebenfalls vier Kernen operieren, sondern zusätzlich auch noch Hyperthreading unterstützen, kann AMD mit "Dragon" trotzdem Boden gut machen. Der Phenom II X4 940 ist mit einem Straßenpreis um die 250 Euro etwas günstiger als ein Intel Core i7 920 und bietet durch den offenen Multiplikator und die passende Software mehr Möglichkeiten für Übertaktungexperimente.

Die Dragon- Plattform begnügt sich zudem mit günstigem DDR2-Speicher und preiswerten Mainbords mit Sockel AM2+. Damit bleibt etwas mehr Geld für eine stärkere Grafikkarte übrig, als bei Systemen auf Basis von Intels Core i7. So hat AMD mit Dragon eine gute Chance, aus der Billigheimerecke herauszukommen, in der die Firma mit dem ersten Phenom gelandet war. Und das hat AMD derzeit auch bitter nötig.

Die Dragon-Testplattform

Als Testgerät für die Dragon-Plattform stellte uns AMD einen Komplettrechner der Firma Arlt (www.arlt.com). Der in ein Antec Three Hundred gehüllte Rechner basiert auf dem AMD-790GX-Mainboard DKA790GX von MSI. Der Phenom II X4 940 wird von einem großen Noctua-Kühler gekrönt und kann auf 4 GByte DDR2-Speicher in Form des Reaper-Kits von OCZ zugreifen.Als Grafikkarte steckte eine ATI Radeon HD4870 mit HDMI und Display-Port im Rechner, die wir aber für die Benchmarks durch eine HD4870X2 ersetzten. Die Samsung-Platte im Arlt-PC fasst 750 GByte an Programmen und Daten, zur Ausstattung gehören zudem ein DVD-Brenner und ein DVD-ROM-Laufwerk.Als Preis für das Testgerät gibt Arlt 1049 Euro an. Das Betriebssystem Vista Home Premium kostet 99 Euro Aufpreis.

© Archiv

Die Dragon-Testplattform

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