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Testbericht

Teil 3: Dockingstationen für den iPod im Vergleichstest

Teufels Gerät

Mix it, Baby, muss sich der Teufel gesagt haben, als er dieses System schuf. Das iTeufel ist halb Subwoofer-Satelliten-System und halb Dockingstation. Die Berliner schafften das Kunststück ohne die Vorteile beider Prinzipien zu opfern. Der iWoofer lässt sich irgendwo außerhalb des Blickfelds aufstellen und die wertig wirkende Mittel-Hochton-Einheit mit ihrem Zwei-Wege-Bassreflex-System bietet eine repräsentative iPod-Unterbringung mit einem zentralen, solide in der Hand liegenden Lautstärkeknopf. Die zugehörige Fernbedienung ist nicht schön, aber übersichtlich. Für 280 Euro ein geradezu sündhaft verlockendes Angebot, das selbst Modejünger vom rechten Weg abbringen könnte.

© Archiv

Teufel iTeufel

Formal bringt das Teufels-Werk abgesehen von der einwandfreien Reputation der firmeneigen Klangentwickler alles mit, um richtig loszulegen. Klanglich punktete das iTeufel ganz unten und ganz oben mit sattem Punch und filigraner Auflösung. Hier standen eindeutig HiFi-Lautsprecher Pate. In den Mitten hielt sich die zu sehr hohen Laustärken fähige Kombi allerdings etwas bedeckt.

Produktdaten

Docking around the world

\n TeufeliTeufel
teufel.de
280 Euro

Dockingstation

Weitere Details

80 Prozent

Konzept
Sub-Sat-System mit integriertem iPod-Dock

Testurteil
sehr gut
Preisurteil
sehr gut

Ei, ei, ei Karamba

Was die Zahl der Nachahmer betrifft, kann es Tivoli schon seit langem mit dem iPod aufnehmen. Jetzt nimmt das iYiYi sogar die "erste Ikone des 21. Jahrhunderts" (Der Spiegel) in seinen Schoß auf. Während das Ur-Tivoli sich am Bauhaus-Stil orientierte, zitiert das iYiYi dezent den Military-Look und glänzt wie von der Marke gewohnt durch hohe Übersichtlichkeit. Pluspunkte sammeln das RDS-Radio - das sehr satt klang - und das von weitem ablesbare Display mit Digital-Uhr.

© Archiv

Tivoli iYiYi

Während man bei einigen Design-Objekten, die rund um den iPod bisweilen bizarre Blüten treiben, selbst elementare Bedienungsorgane wie die Lautstärkeregelung suchen muss, liegt hier alles eindeutig auf der Hand. Wer sich schon mal gewundert hat, welchen verhältnismäßig vollen Klang Tivoli selbst aus ganz winzigen Radios zaubert, den dürften die satten Bässe und die runde Klangabstimmung nicht verwunden. Lediglich die Mitten litten unter einem leicht künstlichen Beigeschmack.

Produktdaten

Docking around the world

\n TivoliiYiYi
tivoliaudio.de
400 Euro

Dockingstation

Weitere Details

80 Prozent

Konzept
Tischradio mit integriertem iPod-Dock

Testurteil
sehr gut
Preisurteil
gut

Standpunkt Stefan Schickedanz

Unter den Docks fallen nicht nur die Klangunterschiede größer aus als in anderen Kategorien. Weil man sich hier an der Grenze zu echtem HiFi bewegt, gilt: Einen Tod muss man sterben. Audiophile werden den Bernstein mögen, obwohl das relativ kompakte Klangbild ziemlich am Gehäuse klebt. Bose klingt toll, ist aber vom Konzept her für den iPod eher ein Kompromiss. Trendgemäße iPodler mit Rock und Pop-Afinität fühlen sich sicher am meisten zu JBL und dem Zeppelin hingezogen.

Letzterer vermag mit seiner homogenen Stimmwiedergabe sogar Liebhaber ernster Musik zu begeistern. Sein satter Bass mit rückwärtiger Reflexröhre kann aber je nach Aufstellung Probleme bereiten. Der Zeppelin hat es aber schon alleine vom Design her verdient, frei zu stehen. Wer viel auf Achse ist, kann mit dem günstigen, akkubetriebenen Pure-Fi von Logitech ein Schnäppchen machen. Teufel verbindet Breitbandigkeit mit günstigem Preis. Mich persönlich überzeugt am meisten die preisgünstige Reifen-Leistung von JBL.

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