Testbericht

Teil 3: Der ganz persönliche Poker-Coach

Wilson Turbo Hold'em - die Poker-Schule

Auch Turbo Texas Hold'em (kurz: TTH) von Wilson Software gehört zu den besseren Pokersimulationen, die der Markt zurzeit zu bieten hat. Hier können Sie die Spielstärke der Gegner variieren und viele andere Parameter wie zum Beispiel Checkraise, Slowplay und andere Dinge einstellen, wie man sie auch in der Realität antrifft. Das Programm zeigt Ihnen in jeder Situation den sinnvollsten Zug, basierend auf unterschiedlichen Faktoren wie die eigene Hand, die Position, die Höhe des Pots oder die Anzahl der Gegner unter Berücksichtigung deren Chipzahl.Die Spielstärke der voreingestellten Gegner (so genannte Lineups) reicht von "tight aggressive" bis "loose passive", sogar Maniacs können Sie an Ihren virtuellen Pokertisch setzen. Angezeigt wird die beste Entscheidung, egal, ob Fold, Call oder Raise und es wird auch erklärt, warum dieser Zug sinnvoll ist. Die Software zeigt Ihnen außerdem die exakten Wahrscheinlichkeiten für eine Siegerhand an. Die Vielzahl der Features macht TTH besonders für Anfänger interessant, zumal man hier auf einem sehr hohen Niveau pokern kann. Die genaue Kenntnis des Regelwerks wird allerdings vorausgesetzt.

© Archiv

Wer mit den Pokerregeln vertraut ist, findet mit "Turbo Texas Hold'em" eine gute Trainingsmöglichkeit, um seine Fähigkeiten zu verbessern.

Grafik und Sound

Auf dem Bildschirm kommt Turbo Poker etwas hölzern und ohne optische Feinheiten daher. Auch der Sound lässt keine echte Spielstimmung aufkommen. Die Darstellung der Karten ist übersichtlich und deutlich.

Spielarten

Angeboten werden Cashgames mit Spielarten von "very passive" bis "tight & aggressive".

Schwierigkeitsgrad

Um das Pokern zu lernen, benötigen Sie Gegner. Standardmäßig wird das Programm deshalb mit einer Reihe vordefinierter Mitspieler ausgestattet, die im Spiel alle unterschiedlich agieren. Welche Stärken und Schwächen diese Spieler haben, ist in den "Player Profiles" festgelegt. Um das Profil eines Spielers anzuzeigen, doppelklicken Sie mit der linken Maustaste auf den Namen. Die vordefinierten Profile tragen die Nummern 1 bis 44 und 80 bis 92. Diese Profile können nicht geändert werden. Als Spieler dürfen Sie sich die Daten aber nicht nur anschauen, sondern auch als Basis für die Definition eigener Spielerprofile verwenden. Durch die Funktion "Lineup" lassen sich die virtuellen Gegner anschließend am Pokertisch platzieren und somit der Schwierigkeitsgrad des Spiels bestimmen.

Online-Spiele

Bei dieser Software nicht vorgesehen, dafür gibt es die Variante Tournament Texas Hold'em vom gleichen Hersteller.

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