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Testbericht

Teil 3: 32-Zoll-LCDs im großen Vergleichstest

Der Gestylte

Sony beweist, dass auch stylische Fernseher nicht teuer sein müssen. Mit üppigen Dreingaben wie etwa einem HD-Kabeltuner sind sie sogar der Konkurrenz in diesem Segment voraus.

Der Sony aus der W-Serie ist in der gehobenen Einsteigerklasse angesiedelt. Er hat neben dem DVB-T- Empfänger auch einen digitalen Kabel-Tuner intus. Der so genannte DVB-C-Empfänger erleichtert die Bedienung ungemein. Der Benutzer kann auf eine Fernbedienung verzichten: die des DVB-C-Receivers. Da der Tuner auch HD-Signale anzeigt, ist der Fernseher für Free-TV erste Wahl.Auch sonst ist der Sony gut bestückt: Er hat neben den typischen Anschlüssen noch drei HDMI- und eine USBBuchse eingebaut. Mit letzterer liest er JPEG-Bilder und zeigt sie flott in guter Qualität an. Außerdem implantierte Sony noch eine Bilderrahmenfunktion, um den Fernseher als Gemälde erstrahlen zu lassen. Dazu kann er sechs intern gespeicherte Bilder verwenden oder eigene vom USB- Stick. Die Fotos wirken auf dem FullHD-Panel sehr imposant. Einen Bilderrahmen mit rund 150 Watt im Dauerbetrieb laufen zu lassen ergibt aber auch eine imposante Stromrechnung.

© Archiv

Sony KDL-32 W 4000

Das modernste Bedienkonzept

Das einfach aufgebaute Bildschirmmenü namens "XrossMediaBar" ist schlicht, aber zweckmäßig. Der Zuschauer muss nur erst die Logik der streifenförmigen, nach Themen sortierten Anordnung etwa für das Bildoder Ton-Menü verstehen. Dann findet er sich zielsicher zurecht. Im Digital-TV-Betrieb wird überdies ein sehr übersichtlicher EPG angezeigt. Der zeigt sogar den Inhalt von Radiosendungen an, sofern der Fernseher per DVB-C versorgt wird. Im Radiomodus schaltet der Zuhörer einfach den Bildschirm per Knopfdruck ab.Schade nur, dass der Sony wesentlich bessere Bilder als Töne lieferte.

In den oberen Frequenzen klang er zwar noch ganz passabel, im Tieftonbereich spielte er aber nicht tief herunter und war zudem wenig präzise. Im Bild überzeugte er mit der Bravia Engine2, die für flüssige Bewegungen und eine Verbesserung des Kontrasts sorgen soll. Bei Motiven von der Video-Kamera funktioniert das vorzüglich, im Film-Modus ruckelte es allerdings schon.

Testprofil

SonyKDL-32 W 4000
www.sony.de
900 Euro

32-Zoll-LCD-Fernseher

Weitere Details

67 Prozent

Testurteil
gut
Preis/Leistung
überragend

Von der Seite verringert sich der Kontrast und die Farbreinheit umso stärker, je Spitzer der Betrachtungswinkel wird. Bei analogen PALSignalen stört etwas erhöhtes Rauschen vor allem Grauflächen. Vom eingebauten DVB-C-Tuner gespeist, bleiben diese wabernden Motive jedoch aus. Bei Zuspielungen per HDMI und in HD zeigte der Sony zwar die gleichen Bildfehler wie etwa Ruckler bei Schwenks, mit seinen strahlenden Farben und der knackigen Schärfe wirkten die Bilder aber plastisch und sehr lebendig.

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