Testbericht

Teil 2: Video-Nachbearbeitung: Filmreife

Let's Edit enthält vergleichsweise wenige, dafür aber besonders gute und sinnvoll aufeinander abgestimmte Funktionen. Es lässt sich leicht erlernen. Leider fehlen für den Hobbyisten wichtige Funktionen wie eine automatische Szenentrennung, direktes Brennen von CDs oder DVDs aus der Timeline oder die Waveform- Darstellung von Sound. Für die CD-/ DVD-Erstellung muss der Anwender auf das mitgelieferte Zusatzprogramm DVD MovieFactory 2 von Ulead zugreifen. Die dadurch erzeugten SVCDs ließen sich nicht an allen Playern abspielen.

von Peter Knoll Das mit Abstand schnellste Programm im Vergleich bietet für die Aufnahme von Videodateien sogar einen Batch-Modus, der Jog/Shuttle reagiert feinfühlig. Die voreingestellte Überblendung lässt sich in einem Schritt auf alle Übergänge zuweisen. Ein Traum sind die Farbkorrektur- Optionen von Let's Edit - einmalig in dieser Preisklasse. Sogar eine professionelle sekundäre Farbkorrektur ist möglich. Auch der Titler ist leicht zu bedienen, bietet aber wenig Optionen. Nicht einmal die gesamte Buchstabenlaufweite lässt sich einstellen. Ganze Arbeit hat Canopus bei den zunächst unscheinbar erscheinenden Übergängen geleistet, die sich besonders präzise einstellen lassen. Sogar die 3D-Effekte ließen sich in Echtzeit abspielen.

© Archiv

Preis: 139,- Euro Preis/Leistung: befriedigend Gesamtwertung: gut

http://www.canopusgmbh.de

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