Testbericht

Teil 2: Vergleichstest: Home-Server

Der HS1 Home Server von der vor allem durch lautlose Media-Center-PCs bekannten Firma Hush ist auf jeden Fall das edelste Gerät im Test: Der silberne, flache und extrem leise Rechner mit den Kühlrippen an den Seiten macht auch im Wohnzimmer eine gute Figur.

© Archiv

Der Hush HS1 Home Server im Test

Unter der hübschen Hülle steckten ein winziges Mainboard mit einer C7-D-CPU von VIA und zwei Terabyte-Festplatten. Die nutzbare Speicherkapazität des HS1 liegt aber trotzdem bei einem TByte, da Hush die beiden Platten entgegen der Microsoft-Richtlinien als Raid-1-Spiegel konfiguriert hat. Platz für zusätzliche interne Platten bietet das flache Gehäuse nicht mehr. Hier müssen dann externe Festplatten über USB oder die beiden Firewire-Schnittstellen angeschlossen werden.

Beim Blick auf die Rückseite des Hush HS1 fallen die vier Ethernet- Ports auf. Des Rätsels-Lösung: Da das VIA-Mainboard selbst nur einen Fast-Ethernet-Port bietet, hat Hush beim Testgerät eine zusätzliche Tochterplatine mit drei GBit-LAN-Schnittstellen eingebaut. Beim Datentransfer belegt der Hush ebenso die Spitzenposition wie beim Energieverbrauch im Betrieb mit 45 Watt unter Last. Was dem Hush dagegen noch fehlt, ist ein funktionierendes Power-Management. Denn auf Dauer sind auch die 41 Watt im Idle-Betrieb zu viel. Aber diese Problem sollte mit dem Power Pack 1 für den Windows Home Server auch der Vergangenheit angehören.

Testkasten

Hush HS1 Home Server
Hush
1525 Euro

Home Server

Technische Daten
head
Weitere Details

82 Punkte

Fazit:"Schick, edel, schnell und fast lautlos:

Gesamtwertung
gut
Preis/Leistung
ausreichend

Beeindruckend ist die fehlende Lautstärke des flachen Hush-Rechners, der komplett lüfterlos über Heatpipes gekühlt wird und von einem externen Notebook-Netzteil mit Strom versorgt wird. In unserer Messkammer blieb der HS1 unter der Umgebungslautstärke von 22 dB(A). FAZIT: Schick, edel, schnell und fast lautlos: Das sind die Vorzüge des Hush HS1, die ihm den knappen Testsieg vor dem Fujitsu Siemens einbringen. Allerdings ist der silberne Flachmann mit 1525 Euro sehr teuer und nur durch externe Platten erweiterbar.

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