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Testbericht

Humax iCord HD

Dieses Gerät wartet bereits seit einigen Monaten in unserer Redaktion auf ebenbürtige Gegner für einen Vergleichstest. Sein absolut ausgereiftes Konzept und dessen qualitativ hochwertige Umsetzung machen es der Konkurrenz jedoch sehr schwer. Und tatsächlich behauptet sich der älteste Teilnehmer dieses Tests gegenüber allen anderen Geräten.

Es ist seine überlegene Alltagstauglichkeit, die dem iCord HD den Testsieg beschert, unter anderem seine problemlose Bedienung selbst komplexer Vorgänge. Sie fußt auf wunderschön gestalteten, großzügig layouteten wie sinnig sortierten Menüs, die viel Freude beim Ausprobieren der mannigfaltigen Optionen bereiten. Dazu wird eine Fernbedienung benutzt, die als Paradebeispiel für gute Ergonomie und Druckgefühl die Ingenieure anderer Hersteller beeinflussen sollte.

© Roland Seibt

Humax iCord HD

Der Doppeltuner des iCord lässt sich besonders leicht einrichten, wobei von Motorsteuerung bis neuester Einkabellösung an alles gedacht wurde. Im laufenden Betrieb sind Stationen in Favoritenlisten speicherbar. Dabei merkt er sich sogar automatisch besonders beliebte Programme. Es sind gerade solche geschickten Feinheiten und Detaillösungen, wie z.B. Lip-Sync, die sein Konzept als besonders ausgereift erscheinen lassen.

Dass der Humax auch noch das hübscheste Gerät des Testfeldes ist, darüber ließe sich streiten - es streitet sich jedoch keiner, sondern jeder Befragte empfindet das edel glänzende Schwarz mit seinem Zierchrom-Mittelstreifen als sehr angenehme Erscheinung.

© Roland Seibt

Der EPG des Humax iCord HD ist vorbildlich. Mehrere Anzeige-Optionen und die Suche nach Genre oder Sendungstitel sind wegweisend.

Qualitativ ist der Bildunterschied in HD zwischen allen getesteten Boxen kaum merklich jedenfalls über HDMI. Normale SD-Programme über Scart/S-Video oder FBAS gehen gar nicht in unsere Bewertung ein, denn einziger Sinn hierfür wären angeschlossene Recorder und hierfür haben wir ja die integrierten Festplatten. Der iCord HD zeigt über YUV ein ausgeglichenes HD-Bild und filtert hochskalierte SD-Filme beispielhaft - ähnlich wie die Dreambox DM 800. Deswegen erscheinen alte Sendungen mit weniger Artefakten behaftet zu sein als bei anderen Receivern.

Auch Humax kopiert bereitwillig Sendungen auf externe Festplatten, jedoch sei angemerkt, dass deren Dateisystem FAT32 grundsätzlich keine HDTV-Aufnahme in einem Stück, also als Datei größer 4 GByte verwalten kann. Eine LAN-Funktion wird wie bei Homecast als Update nachgereicht werden.

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