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Testbericht

Teil 2: Vergleichstest 32 Zoll-Fernseher

Im Alltagsumgang gefällt Panasonics TX-32 LX 85 F mit seiner durchsichtigen Menüstruktur. Enthusiasten vermissen jedoch einige Einstellmöglichkeiten. Sharp bietet hier mehr. Und mit dem Toshiba 32 XV 505 D kommen auch Ambitionierte auf ihre Kosten: Ob Gamma, Farbattribute oder die Zusammensetzung der Farbtemperatur - nichts fehlt. Wer alle Möglichkeiten ausschöpfen will, sollte sich an einen Händler wenden, der ein Messgeräte und das entsprechende Know-how für eine Kalibrierung hat. Praktisch: Verändert man eine der Voreinstellungen wie "Film", lässt sich diese fortan als neues Preset "Nutzer Film" abrufen. Leider verwaltet der Toshiba alle Einstellungen nur global und nicht für jeden Eingang getrennt.

© Archiv

SharpLC-32 RD 8 E

Das Sharp-Menü erscheint in seinem Aussehen etwas veraltet, dessen Inhalt ist indes auf der Höhe der Zeit. So gibt es beispielsweise einen Unterpunkt "Eco", in dem sich zwei Abschaltautomatiken aktivieren lassen. Unpraktisch: Bei der Einstellung von Bildparametern verdeckt das Menü einen großen Teile des Bildes.In den Basisdisziplinen der Bildqualität weiß der Toshiba auf den ersten Blick zu gefallen. Der Grund ist sein - für einen LCD-Fernseher - enorm hohes Kontrastverhältniss von 1250:1. Damit erreicht er nicht nur die tiefsten Schwarzwerte im Testfeld, sondern besitzt auch die höchsten Leuchtreserven. Die automatische Helligkeitsanpassung "Active Backlight Control" können sich Nutzer bei diesen Traumwerten getrost sparen.Auch Sharps LC-32 RD 8 E leuchtet richtig dunkel. Regelt man die Hintergrundbeleuchtung allerdings zu weit herunter verliert das Bild seine Kraft gänzlich.

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Selbst für Zuspieler aus der Röhrenära finden sich auf der Rückseite des Sharps noch genügend AAnschlüsse.

Panasonic steht zwar laut Messergebnissen bei den Kontrastwerten hinten an, hat jedoch einen entscheidenden Vorteil. Während das Schwarz auf den Mattscheiben von Sharp und Toshiba schon bei geringer Abweichung vom optimalen Blickwinkel gräulich verblasst, bleibt es auf dem Panasonic satt. Ebenso verhält es sich mit den Farben, die der TX-32 LX 85 F selbst aus extremen Winkeln heraus noch kraftvoll und unverfälscht darstellen kann.

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Sharp LC-32 RD 8 E: Eigentlich gut eingestellt, hat Sharp in der Farbtemperatur-Abstimmung Verbesserungsbedarf.

Auch die Reaktionsgeschwindigkeit des Panasonic-Panels weiß zu überzeugen: Im Gegensatz zu den beiden Testkonkurrenten und selbst zu Sonys KDL-46 W 4500 (Test in [int:article,75834/]) sind kaum Nachwischeffekte zu sehen.

Trotzdem tut sich bei der Bewegungsdarstellung vor allem einer hervor - Sharps LC-32 RD 8 E mit dem 100-Hz-Panel. Die Integration ist Sharp gut gelungen. Ohne die Intensität zu übertreiben, zeigt "truD" doch einen sichtbar geschmeidigeren Bildablauf. Zwar ist die Schaltung nicht gänzlich frei von Bildfehlern, die gelegentlich als Geisterschatten auftreten. Auf dem verhältnismäßig kleinen 32- Zoll-Schirm sind diese jedoch deutlich schwerer auszumachen als auf den größeren Flat-TVs ab 40 Zoll.

Vergleichstest 32 Zoll-Fernseher

Testprofil

\n SharpLC-32 RD 8 E
www.sharp.de
899 Euro

32-Zoll-LCD-Fernseher

Weitere Details

67 Prozent

Fazit:Wer einen günstigen Einstieg in die 100-Hertz-Bildtechnologie sucht, liegt mit Sharps RD 8 goldrichtig.

Testurteil
gut
Preis/Leistung
sehr gut

Für Verwunderung sorgt die Tatsache, dass das Gerät keine 1080p-Signale schluckt. Also wieder nur leidiges Pull-down-Ruckeln vom Blu-ray-Player? Nein, denn die Bilder müssen zwar als gepulldowntes 1080i60-Signal in den Fernseher hinein, werden dort aber von einer Elektronik über einen "Reverse- Pulldown" wieder auf die gewünschten 1080p24 zurückgerechnet und korrekt dargestellt, auf Wunsch sogar mit Bewegungskompensation.

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