Testbericht

Teil 2: Vergleich: MSI X340 vs. MacBook Air - superflache Notebook-Flundern

Inhalt
  1. Vergleich: MSI X340 vs. MacBook Air - superflache Notebook-Flundern
  2. Teil 2: Vergleich: MSI X340 vs. MacBook Air - superflache Notebook-Flundern

Praxis-Check: Bedienung und Verarbeitung des MSI X340-SU3523VHP

Maßgeblich zur Bedienung trägt natürlich das Betriebssystem bei. Das MSI X340 basiert auf Windows Vista Home Premium - mit allen bekannten Vor- und Nachteilen. Mac-OS-Verfechter dürften sich vor allem auf die Nachteile berufen sowie auf das Fehlen des Apple-typischen Mauspads, das sich für spezielle Eingabe-Befehle auch mit zwei, drei und vier Fingern bedienen lässt. Ein zentraler Punkt, der sowohl eine optimale Bedienung ermöglicht als auch ein typisches Aushängeschild für die Verarbeitung darstellt, ist die Tastatur. Während beim MacBook Air robuste, klar voneinander abgesetzte und beleuchtete Tasten mit Tipp-freundlichem Anschlag auf den Anwender warten, erfährt der MSI-Kunde beim X340 die Kehrseite des günstigen Preises: ein Tastenfeld ohne klare Übergänge und Anschlagsempfinden, das innerhalb seines Gehäuses auch noch leichte Wellen wirft. Selbst die Aufhängung im Chassis ist deutlich sichtbar. Im direkten Vergleich wirkt außerdem das Plastikgehäuse des X340 zu dem aus einem Aluminium-Stück gefrästen MacBook-Rahmen etwas windig. Angesichts dieses Preisunterschiedes hinkt der Vergleich allerdings etwas, deswegen kann man dem Gehäuse prinzipiell eine zufrieden stellende Verarbeitung bescheinigen - nicht jedoch der Tastatur.

Für den mobilen Einsatz ebenfalls von Belang ist natürlich die Akku-Laufzeit. Im MSI X340 bemüht sich ein 4-Zellen-Akku um eine möglichst lange Unabhängigkeit von der Steckdose, mit allerdings nur durchschnittlichem Erfolg, wie schon allein die flache Bauform befürchten lässt. Beschränkt man sich auf Office-Arbeiten bei maximal mittlerer Bildschirmhelligkeit, ausgeschaltetem WLAN und ohne sonstigem Schnickschnack, reicht der Akku knapp 3,5 Stunden. Ein DivX-Video bei heller Display-Einstellung sollte jedoch nicht länger als zwei Stunden dauern, will man das Happy End noch miterleben. Mehr Akkulaufzeit hat aber auch ein stolzer MacBook-Air-Besitzer nicht zur Verfügung.

Bildergalerie

MSI X340
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Computer:Notebooks

Schick, flach und günstig: das MSI-Notebook X340

Fazit zum MSI X340 - idealer Begleiter für unterwegs

Die optimale Erfüllung aller Aufgaben und persönlicher Ansprüche ist bei Notebooks ja immer so eine Sache. Wer bedingungslos ein perfekt verarbeitetes Prestigeobjekt mit halbwegs Power unter der Tastatur sucht, landet eben doch bei Apples MacBook Air, beschwere sich dann aber auch bitte nicht über den Preis von 1.700 Euro bis 2.200 Euro sowie die puristische Ausstattung. Gleiches gilt für Auslandsreporter oder Fotografen, die direkt vor Ort wie Profis arbeiten müssen.

Wem jedoch von alle dem etwas weniger reicht, also weniger Prestige bei immer noch schickem Outfit und etwas weniger Rechen- und Grafik-Power, quasi ohne professionellen Anspruch, aber immer noch deutlich mehr als bei Netbooks, der findet mit dem MSI X340-SU3523VHP einfach ein sehr guten Kompromiss aus Mobilität, Leistung, Schickness und Preis. Zumal der mobile Privatmensch beim X340 mit drei USB-Ports, SD-Kartenleser und SIM-Steckplatz für mobiles Internet tatsächlich alle Schlüsselfunktionen in einem Gerät vereint hat. Von dem her raubt das MSI X340 einem Apple AirBook vielleicht nicht gleich die Luft zum Atmen. Zum deutlichen Räuspern reicht es jedoch alle mal, was das 900-Euro günstige Windows-Subnotebook dem MacBook Air abringt. Bleibt die Frage, ob das X340 mehr Netbook oder mehr Notebook ist? Tatsächlich ist es etwas dazwischen, wie der Apple-PC auch.

MSI X340

© Archiv

Tiefstapler: Selbst im direkten Vergleich wirkt das MSI X340 (links) trotz seiner Anschlussmöglichkeiten nur unwesentlich höher als das Nobel-Vorbild MacBook Air von Apple.

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