Testbericht

Teil 2: TEST: Subnotebooks im Vergleich - Acer contra HP und Aspire

Kandidaten

Im Test schlägt sich das Aspire One 531 ganz tapfer. Die erreichten Messwerte bei den Applikationen liegen auf dem üblichen geringen Niveau von Netbooks, doch bei den mobilen Eigenschaften und der Verarbeitung spielt das One 531 ganz vorne mit. Eine Akkuladung des nur 1,2 Kilogramm schwere Netbooks hält bei reiner Textverarbeitung fast acht Stunden lang. Steigen die Anforderungen an das System, ist eine Ladung bereits nach weniger als vier Stunden verbraucht, was immer noch ein guter Wert ist. Sehr positiv fällt auch die Verarbeitung auf. So lädt die Tastatur förmlich zum Arbeiten ein. Sie liegt satt auf, federt nicht nach und weist fast durchgängig einen Tastenabstand von 17 Millimetern auf - ausreichend Platz, um auch den Anforderungen eines Textprofis gerecht zu werden, der mit zehn Fingern tippt.

© Archiv

Trotz der schlanken Bauweise bringt Acer im 3810T zwei USB-Anschlüsse, einen HDMI-Ausgang und einen GBit-Netzwerkanschluss unter. Auf der rechten Gehäuseseite findet sich ein weiterer USB-Port, Kopfhörer und Mikrofon-Anschluss und eine VGA Buchse.

Einzige echte Schwachstelle des Aspire One 531 ist das Display. Zwar stimmt die Ausleuchtung und auch die Blickwinkel sind ordentlich, doch die maximale Helligkeit ist in Anbetracht der spiegelnden Oberfläche mit knapp über 200 cd/m² gerade noch ausreichend. Schwerwiegender ist die geringe Bildschirmauflösung: Mit 1024x600 Bildpunkten kommt man nicht umhin beim Surfen im Internet ständig die Bildinhalte verschieben zu müssen. Angenehm dabei ist das präzise arbeitende Touchpad, das auch eine Gestensteuerung ermöglicht. Damit lassen sich Webseiten schnell verkleinern bzw. vergrößern oder verschieben.

Mehr Leistung für die tägliche Arbeit stellen die Subnotebooks bereit. Das Pavilion dv2 erreicht im Cinebench rund 50 Prozent höhere Ergebnisse. Die gesteigerte Prozessor-Power macht sich nicht nur bei allen anderen Tests deutlich bemerkbar, sondern auch bei der den meisten Anwendungen. Im Internet surfen, E-Mails bearbeiten und auch Office-Anwendungen lassen sich mit dem hochwertig verarbeiteten Notebook anstandslos erledigen.

Will man allerdings gleichzeitig mehrere Arbeiten ausführen, kommt das System schnell ins stocken, da die CPU nur mit einem Kern arbeitet. Neben den klassischen Anforderungen meistert das dv2 auch zahlreiche Spiele. Dazu ist es mit einem eigenständigen Grafikchip bestückt, der neben 3D-Darstellungen auch HD-Material beschleunigt. Doch die zusätzliche GPU fordert ihren Tribut. So erreicht das schicke Pavilion dv2 nur Laufzeiten von maximal 3:20 Stunden. Für ein mobiles Arbeitsgerät viel zu wenig.

Besser schneidet das X340 ab, wenn es um die mobilen Eigenschaften geht. Mit 1,3 Kilogramm ist es fast genauso leicht wie ein Netbook, stellt aber einen 13,4-Zoll-Bildschirm mit ansprechender Auflösung zum Arbeiten bereit. Lästiges Schieben und Scrollen beim Surfen ist hier meist nicht erforderlich. Akzeptable Werte erreicht das Notebook auch bei der Akkumessung. Zwar ist die maximale Laufzeit mit 4:26 Stunden weit entfernt von den Ergebnissen des Netbooks oder gar vom Aspire 3810T, allerdings hat dieses vergleichsweise schlechte Ergebnis sich MSI selbst zuzuschreiben. Bei der Implementierung der Intel-Komponenten hat MSI ordentlich gearbeitet, denn sonst wären die Ergebnisse angesichts des sehr schwach bemessenen Akkus nicht möglich.

Neben den kurzen Laufzeiten enttäuscht das X340 noch mit einer sehr schlechten Tastatur. Vereinzelt hat man das Gefühl, auf Kaugummi zu tippen.Das mit Abstand überzeugendste Gesamtergebnis liefert Acer mit dem 600 Euro günstigen Aspire 3810T ab. Neben der hervorragenden Verarbeitung und dem attraktiven Gewicht von unter 1,7 Kilogramm erhält man mit diesem Subnotebook ein sehr mobiles Gerät, das mit einer Akkuladung leicht einen kompletten Arbeitstag durchhält. Die Betriebszeit liegt je nach Last zwischen 4:29 Stunden und 10:28 Stunden. Wenn man so dreist sein darf und von Schwächen des 3810T spricht, so ist es das Fehlen des optischen Laufwerks, wie bei allen anderen Notebooks in diesem Test und das nicht ganz perfekte Display. Es ist für Außeneinsätze etwas zu dunkel.

Benchmarks und weitere Werte sowie ein Fazit finden Sie auf der letzten Seite...

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