Testbericht

Teil 2: TEST: Core-i5- und i7-Mainboards mit Sockel 1156 - Preis/Leistungs-Sieger

Asrock P55 Deluxe

Mit 160 Euro ist das High-End-Board von Asrock deutlich preiswerter als die Edelplatinen der Konkurrenz und liegt näher an deren Einsteigermodellen. Allein das Intel spielt noch in der gleichen Liga. Was die Grundfunktionen und -ausstattung angeht, ähnelt das Deluxe dem Pro aus gleichem Hause sehr. Das gilt für die beigelegte Übertaktungs-Software ebenso wie für das integrierte Flash-Programm zur BIOS-Aktualisierung und die Segment-Anzeige zur Funktionsprüfung.

© Archiv

Asrock P55 Deluxe

Den höheren Preis rechtfertigen Unterschiede wie der zweite Netzwerkanschluss oder der zusätzliche PCE-Express-Slot. Er hängt ebenso wie der erste am Prozessor. Ist nur eine Karte in den ersten eingesteckt, wird sie von 16 Leitungen mit Daten versorgt. Werkeln zwei Grafikkarten im System, teilen sie sich die Leitungen. Das lässt Spielraum für SLI-Verbünde und entsprechend liegt eine Brücke bei.

Eine weitere Besonderheit ist eine kleine PCI-Express-X1-Karte, die zwei interne SATA-3- und eine eSATA3-Schnittstelle zur Verfügung stellt. Als Controller kommt der Marvell 88SE9123 zum Einsatz, den auch Asus auf seiner Platine verlötet hat. Insgesamt können maximal zwei Laufwerke an den Schnittstellen betrieben werden, da sich der externe Port eine Leitung mit einer der internen Schnittstellen teilt. Wann erste Platten für diese Schnittstelle auf den Markt kommen, bleibt abzuwarten. Von der höheren Datenübertragungsrate dürften vor allem schnelle und teure SSDs profitieren.

Testprofil

AsrockP55 Deluxe
www.asrock.de
160 Euro

LGA 1156-Mainboards

Weitere Details

80 Prozent

Testurteil
gut

Fazit:

Eine gute Ausstattung und ein durchaus attraktiver Preis sprechen für das P55 Deluxe. Echte Schwächen konnten wir im Test nicht feststellen.

Von derselben Firma kommt das Asrock P55 Pro. Ob es sich besser schlägt, verrät die nächste Seite...

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