Testbericht

Teil 2: Test: Centrino-2-Notebooks

Die Akkulaufzeiten fielen sehr unterschiedlich aus

Im Resultat liegen die Akkulaufzeiten für die Testkandidaten zwischen zwei Stunden 15 Minuten und vier Stunden 18 Minuten - nicht schlecht bei der Größe der Displays, aber sie sind nicht beeindruckend oder gar bedeutend länger als das, was Notebooks vor fünf Jahren schafften. Leider zeigt dieses Ergebnis auch deutlich, dass sich im Bereich der Akkuzellen nicht so viel getan hat. Um die Akkulaufzeit zu verbessern, kann der Hersteller einen größeren Akku verwenden oder einen Zweitakku beilegen. Schenker setzt bei seinem MG7 auf einen leistungsfähigeren Akku, was die Laufzeit tatsächlich um etwa 90 Minuten auf gute vier Stunden verlängert, den Anwender aber mit einem Mehrgewicht von 130 Gramm und einem unschön, nach hinten über das Notebook hinausragenden Etwas belastet. Abschließend noch ein paar Worte zu einer Unart, die bei einigen namhaften Herstellern immer mehr um sich greift: Neue Notebooks werden zunehmend mit Software ausgestattet, die kein Mensch braucht und die den neuen Rechner bis zur Unbrauchbarkeit verlangsamen. So muss der Anwender das neue Notebook erst einmal in mühevoller Kleinarbeit vom installierten Ballast befreien, was je nach Hersteller durchaus eine Stunde und mehr in Anspruch nehmen kann. Klar, dass die Hersteller mit installierten Testversionen jede Menge Geld verdienen, dem Käufer indes bleibt unnötige Arbeit und jede Menge Frust.

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Über die Multimedia-Tasten lässt sich der Mediaplayer beim Acer sehr intuitiv bedienen.

Testsieger

Acer Aspire 8930G-844G32Bn Knapp war es, doch letztlich gewann das Acer Aspire verdient unseren Vergleichstest. Das Notebook bietet ein Display mit Full-HDAuflösung und Blu- ray-Player, für Film-Fans ist das eine absolute Traumkombination. Sechs Lautsprecher wurden verbaut, Dolby Digital Home Theater sorgt für den guten Klang, und für ein Gerät dieser Größe ist auch die Akkulaufzeit von gut 2,5 Stunden sehr ordentlich. Kein Konkurrent schafft es im Moment, eine derart üppige Ausstattung zu einem so niedrigen Preis anzubieten, und genau das ist die Stärke dieses Herstellers. Neben der Ausstattung stimmen auch das Design und die Verarbeitung. acer.de Preis: 1.469,- Euro 76 von 100 Punkten

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Großer Bildschirm, große Ausstattung: Der Testsieg geht ganz knapp an Acer.

Expertenmeinung Stefan Schasche

Hier die 16:9-Notebooks mit dem auf HD-Filme optimierten Display, dort die konservativen 16:10-Notebooks, die über Jahre den Markt dominierten. Was letztlich besser ist, muss der Käufer selber entscheiden, denn hier entscheiden persönliche Vorlieben. Centrino 2 erwies sich in jedem Fall wieder als Volltreffer, schade nur, dass sich bei den Akkus so wenig tut und sich die Laufzeiten deshalb kaum bewegen. Noch ein Tipp am Rande: Durch die Einführung von Centrino 2 sind die kaum "schlechteren" Geräte der Vorgeneration nun sehr preiswert zu haben. Für unter 550 Euro erhält man beispielsweise ein tolles Acer TravelMate mit Centrino-Plattform, T7500 CPU, 3 GByte RAM, WLAN mit 802.11g-Standard und 250 GByte Festplatte.Stefan Schasche, Redakteur.

Fazit

Auf Platz 6 landete das Notebook von Hewlett- Packard, das aber auch das bei weitem preiswerteste Gerät im Testfeld war. Wer ein gut verarbeitetes Notebook zum günstigen Preis sucht und keine anspruchsvollen 3D-Spiele spielen möchte, der kann bedenkenlos zugreifen. Das Sony Vaio auf Platz 5 überzeugt durch seine tolle Tastatur, das moderne Design und das Blu-ray-Laufwerk. Ein schickes Notebook zum fairen Preis. Die Geräte von Wortmann, Nexoc und Schenker lagen bei der Punkteausbeute sehr dicht beieinander. Das Nexoc Osiris erwies sich aufgrund der sehr schnellen Grafikleistung als das beste für jeden, der sein Notebook auch zum Spielen einsetzen möchte. Die beiden anderen sind sehr gute und schnelle Allrounder mit einer ziemlich schlechten Tastatur. Der Testsieg ging dieses Mal, wenn auch nur sehr knapp, an Acer und das Aspire 8930G. Das Full-HD-Display ist unschlagbar, die Ausstattung sehr gut. Wer sich am hohen Gewicht und den wuchtigen Abmessungen nicht stört, der bekommt hier einen absolut vollwertigen und kompromisslosen PC-Ersatz.

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16:9 versus 16:10: Für Filmfans und im Flieger optimal: Displays im 16:9-Format (links im Bild) weisen einen erheblich geschrumpften schwarzen Streifen auf.

Die Einzelkandidaten im Test: Auf Seite 3 erwartet Sie der Testsieger...

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