Testbericht

Teil 2: Test: All-In-One-PC Medion Akoya P4010 D (MD8850) bei Aldi

Inhalt
  1. Test: All-In-One-PC Medion Akoya P4010 D (MD8850) bei Aldi
  2. Teil 2: Test: All-In-One-PC Medion Akoya P4010 D (MD8850) bei Aldi

Anschluss- und Ausstattungsmerkmale des Medion Akoya P4010 D (MD8850)

Ähnlich wie moderne Note- und Netbooks beherbergt auch der Medion Akoya P4010 D eine Webcam samt Mikrofon für die Video-Telefonie über das Internet. Zum Anschließen für Peripherie-Geräte stehen sieben USB-2.0-Buchsen zur Verfügung. Außerdem liegen beim Medion Akoya P4010 D noch zwei PS/2-Ports für Maus und Tastatur mehr oder weniger brach, weil das mitgelieferte Eingabe-Set kabellos mit einem USB-Dongle kommuniziert. Ebenfalls nicht fehlen darf natürlich der obligatorische Kartenleser: der Aldi-PC unterstützt die Formate SD, MMC sowie Sonys MemoryStick und MemoryStick Pro - das bei Spiegelreflexkameras beliebte CF-Format sucht man allerdings vergeblich.

© Archiv

All-In-One-PC Medion Akoya P4010 D

Kontakt zu den virtuellen Welten im Internet nimmt der Aldi-PC entweder über ein Ethernet-Kabel mit bis zu 1.000 MBit/s auf oder via WLAN nach den Standards 802.11 b/g und dem schnellen n-Draft mit 300 MBit/s. Außerdem dient der Medion Akoya P4010 D dank DVB-T- und Analog-Tuner gleichzeitig noch als Fernsehgerät und Festplattenrekorder. Für den Ton sorgen entweder die zwei integrierten Stereo-Lautsprecher oder man schließt über Line-Out oder den digitalen SPDIF-Out ein Audio-Wiedergabegerät seiner Wahl an. Über Line-In und Mic-In lassen sich zudem noch entsprechende Audio-Geräte beziehungsweise ein Mikrofon anschließen.

Natürlich packt Aldi auch wieder jede Menge Software mit ins Paket. Neben dem Betriebssystem Windows 7 in der Home-Premium-Version bekommt der Kunde noch zusätzlich Microsoft Works 9.0, Windows Live Essentials, Microsoft Office Home and Student 2007 Trial Edition (60 Tage Testversion), Medion Home Cinema Suite PowerCinema 7 (mit Touch optimierter Bedienoberfläche für DVD/Foto/Video/Musik) sowie das BullGuard Internet Security Paket in einer 90-Tage-Testversion.

Qualität und Lautstärke des Medion Akoya P4010 D (MD8850)

Frisch ausgepackt und eingeschalten macht der Touchscreen-PC in seiner schwarzen Klavierlack-Umrahmung und der blau beleuchteten Frontunterkante einen recht edlen Eindruck - noch nicht wie ein iMac-PC, aber immerhin. Während allerdings das Display "Touch me" ruft, schnauzt das edle Gehäuse förmlich "fass mich nicht an!", denn der Klavierlack merkt sich sichtbar jeden Fingerabdruck bis zum nächsten Putztag. Entsprechend dürfte man auch mit Staub auf dem Gerät seine helle Freude haben. Ansonsten macht das Kunststoffgehäuse einen recht soliden Eindruck. Die Standfestigkeit des Rechners bestimmt ein ausklappbarer Fuß an der Hinterseite des Rechners, der nicht unbedingt für Erdbeben-Gebiete konstruiert wurde, sondern eher für ruhige stabile Schreibtische. Alternativ lässt sich der PC wie ein Bildschirm über die VESA-Halterung an die Wand montieren.

© Archiv

"Touch me" heißt beim Medion Akoya P4010 D leider auch regelmäßig "clean me".

Gefallen hat auch das durchwegs niedrige Betriebsgeräusch des Rechners sowie die gute Bildqualität. Das Display enthält nur einen ganz leichten Glaretype-Effekt und spiegelt dadurch deutlich weniger als viele Mattscheiben der Mitbewerber. Auch die Einsehbarkeit der Blickwinkel stellt zufrieden: eine kleinere Gruppe oder Familie sollte beim Mitreinschauen stets eine ordentliche und unverfälschte Bildwiedergabe erfahren, solange sie nicht direkt von der Seite im 150 - 180 Grad Winkel dreinblicken.

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Aldis PC für Leite mit Fingerspitzengefühl

All-In-One-PC Medion Akoya P4010 D (MD8850)

Test-Fazit zum Medion Akoya P4010 D (MD8850)

Allein schon die gewaltige Ausstattung (etwa Touchscreen, 1-TB-Festplatte, DVB-T-Tuner) und der niedrige Preis von nur 700 Euro machen den Medion Akoya P4010 D (MD8850) zu einem Top-Schnäppchen und einem echten Kauftipp der Redaktion. Vergleichbare Geräte mit teils deutlich weniger Ausstattung und Leistung kosten trotzdem schnell mal 800 Euro und mehr. Die Leistungswerte sind allerdings auch beim Aldi-Gerät nicht wirklich berauschend, sie reichen aber für die vorbestimmten Anwendungszwecke vollkommen aus, die da wären Office, Internet, Fernseher, Festplattenrekorder, digitaler Bilderrahmen und Multimedia-Jukebox. Tüftler und Spieler bleiben allerdings vollkommen außen vor, viel mehr als Solitaire-Kartenspiele oder Mahjongg in 3D gibt der schwachbrüstige Grafikchip nicht her.

Die lahme 3D-Grafik ist also ein kleiner Pferdefuß des Medion Akoya P4010 D, außerdem wäre ein optisches Laufwerk schön gewesen, welches Blu-ray-Discs zumindest abspielen kann, um die Full-HD-Auflösung des Displays entsprechend zu nutzen. Unter Berücksichtigung dieser beiden Punkte hätte sich der Preis wohl um 100 Euro erhöht, wäre aber ein Rundum-Sorglospaket gewesen. Für alle, die auf Spiele und Blu-rays leicht verzichten können, gilt dies auch trotzdem - zu einem Top-Preis von 699 Euro.

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