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Testbericht

Teil 2: Onkyo - Receiver und Vorstufe im Test

Inhalt
  1. Onkyo - Receiver und Vorstufe im Test
  2. Teil 2: Onkyo - Receiver und Vorstufe im Test
  3. Teil 3: Onkyo - Receiver und Vorstufe im Test

Wer einen Player mit entsprechender Ausgabefähigkeit besitzt (etwa manche Sonys und Pioneers), kann somit eine ultra-puristische Mehrkanal-SACD-Kette aufbauen, muss dann aber auf die Fähigkeiten der Onkyo-eigenen DSP-Brigade verzichten.

© Archiv

Decoder-, Video- und Analogplatinen entsprechen denen im 906-Receiver, das symmetrische Ausgangs-Board wurde dagegen nur für die 886-Vorstufe konstruiert.

Was angesichts von deren Fähigkeiten sicher nicht leicht fällt: Die drei Signalprozessoren (aus der Aureus-Serie von Texas Instruments) beherrschen die supergenaue "MultEQ XT"-Einmessung von Audyssey, die auch in großen Denons Raumakustik-Probleme lösen hilft und darin einen exzellenten Ruf genießt. Den THX-Wiedergabemodus mit allen Feinheiten beherrschen die TIs ebenfalls, und selbstverständlich steht ihre Feintuning-Power auch für die super-hochauflösenden neuen Tonformate Dolby TrueHD und DTS-HD Master uneingeschränkt zur Verfügung.

Profi-Videoprozessor

Neben den Audio-DSPs hat der Receiver 906 vom Vorgänger auch dessen "Reon VX"-Prozessor übernommen, der mitten auf der Videoplatine thront und dort für eine wirklich erstklassige Halbbild-Vollbild-Umwandlung (De-Interlacing) und Skalierung ankommender Bildsignale sorgt. Der Reon kann analoge wie digitale (also bereits per HDMI ankommende) Bilder gleichermaßen veredeln und verfügt über einen wahren Abenteuerspielpatz an Einstellmöglichkeiten: Kontrast, Farbsättigung, Gammawert und so weiter lassen sich, teilweise separat für jede der drei Grundfarben, ebenso justieren wie die Reon- spezifischen Nachschärfungs-, und Rauschfilter-Funktionen.

© Archiv

Onkyo TX-NR 906

Damit man das Ganze nicht ständig neu machen muss, merkt sich der Onkyo diese Settings für jeden Video-Eingang und drei unterschiedliche Display-Ausgänge (zweimal HDMI plus Analog-YUV) separat. Diese luxuriösen Anpassungsmöglichkeiten - inklusive zweier fest gespeicherter Presets für helle und dunkle Umgebungslicht-Bedingungen - bringen dem Onkyo als einem der ersten AV-Receiver das Siegel der "Imaging Science Foundation" (ISF) ein, das das Gerät dann auch stolz auf der Kontrastscheibe seines Frontdisplays trägt.

Baukasten-System

Auch die Vorstufe PR-SC 886 schmückt sich mit dem ISF-Logo, ihre Videoplatine entspricht exakt jener im Receiver TX-NR 906. Die meisten anderen Platinen ebenso: Angesichts identischer DSP- und Wandlerbestückung könnte man diese AV-Vorstufe als AV-Receiver bezeichnen, dem die Endstufe abhanden gekommen ist. Auch die Möglichkeit des Receivers, über Netzwerk oder USB Audio-Dateien abzuspielen, fehlt der Vorstufe. Auf der Habenseite finden sich in der Feature-Bilanz neben Kleinigkeiten - noch feinere Schritte für Lautsprecherdistanz und Bass-Trennfrequenz, mehr Trigger-Ausgänge, Subwoofer- Anschlüsse für die Nebenräume - vor allem die symmetrischen Ausgänge der PR-SC 886.

Testprofil

OnkyoTX-NR 906
www.onkyo.de
2.000 Euro

AR-Receiver

Weitere Details

89 Prozent

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
sehr gut

Wer von der Vorstufe aus lange Kabelstrecken überbrücken muss, etwa zu Subwoofern und Aktivboxen, weiß die prinzipbedingt einstreu-resistente symmetrische Signal-übertragung sehr zu schätzen, fand sie aber bislang nur an extrem teuren Vorstufen. An Endstufen, die beide Anschlussoptionen boten, ergaben sich durch die symmetrische Verkabelung erwartungsgemäß keine klanglichen Vorteile gegenüber normalen Cinch-Leitungen. Entscheidend ist hier vielmehr die Betriebssicherheit unter schwierigen Bedingungen.

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