Testbericht

Teil 2: Olympus µ 1030 SW: Wasserdichte Digitalkamera

Outdoor-Fähigkeiten: Ideal für Sportler

Olympus bewirbt die Kamera massiv über die gebotenen Outdoor-Fähigkeiten, und derer gibt es bei der 1030 SW reichlich. Zum Beispiel ist die Kamera "bruchsicher bis 100 Kilo" Belastung. Anders gesagt: die meisten Menschen können sich problemlos auf die Kamera draufsetzen, ohne dass sie kaputtgeht.

Das Gehäuse ist aus einem erstaunlich kratzfestem Material und die ganze Kamera so robust, dass sie auch einen Sturz aus zwei Metern Höher überlebt - theoretisch. In der Praxis gelten solche Werte natürlich nur unter künstlichen Bedingungen, etwa dem kontrollierten, geraden Fall auf einen ebenen Untergrund. Wenn die Kamera jedoch im Himalaya den Bergabhang herunterrutscht, dann hat sie sicher auch Kratzer - wenn nicht am Gehäuse, dann ganz sicher am Display. Trotzdem ist die Olympus µ 1030 SW sichtlich stabiler als die gesamte Konkurrenz und damit ein echter Tipp für Bergsteiger, Freeclimber und andere Benutzer, die mit ihrer Cam durch dünn und dick gehen oder eben klettern wollen.

Tauchen klingt gut: zehn Meter Tiefe hält die Kamera aus, allerdings nur eine Stunde lang. Doch seien wir ehrlich: Welcher normale Schnorchler taucht im Urlaub länger als eine halbe Stunde und tiefer als ein, zwei, maximal drei Meter? Wer sich in dieser Tiefe bewegt, kriegt mit der Olympus einen perfekten Begleiter, um Unterwasserwelten perfekt abzulichten. Auch Segler und Surfer können mit dieser Kamera Spaß haben, und das nicht nur auf deutschen Seen. Die Kamera verträgt nämlich auch Salzwasser, muss allerdings am Ende des Tages mindestens zehn Minuten lang in Süßwasser gelegt werden. Olympus empfiehlt zudem, jährlich die Dichtungen vom Kundenservice prüfen zu lassen - das ist ein Hinweis darauf, dass Profischnorchler und Kläranlagentaucher mit einem zusätzlichen Unterwassergehäuse wohl besser fahren. Zur 1030 SW passt da das PT-043, das die Kamera bis 40 Meter Tiefe schützt, allerdings weitere 200 Euro kostet.

Olympus µ 1030SW - Unterwasserfotografie

© A.Winterer

Das Becken eines größeren Brunnens aus der Sicht der Olympus µ 1030SW in etwa einem Meter Tiefe.

Die Olympus in der Praxis

Beim Ausprobieren schießt die Kamera einwandfreie Fotos in jeder Situation. Die kissenförmige Verzerrung des Objektivs im Weitwinkelbereich ist bei geometrischen Motiven zwar unübersehbar, hält sich aber im Rahmen des üblichen. In Innenräumen fällt auf, dass die 1030 SW bei schlechten Lichtverhältnissen zu Bildrauschen neigt. Der Makromodus begeistert durch zwei Stufen und macht bei hellem Licht erstaunlich gute Bilder. Die Serienbildfunktion liefert immerhin etwa zehn Bilder in zwei Sekunden, allerdings nur im 3-Megapixel-Modus. Das können andere besser.

Weiter geht's auf der nächsten Seite mit den Unterwasserfähigkeiten im Praxistest und dem Fazit.

Mehr zum Thema

Battlefield Hardline zeigt viel Potenzial. Kann es das auch nutzen?
Ego-Shooter

Wir haben Battlefield: Hardline im Test. Ob der aktuelle Teil der Serie mit dem Polizisten-Szenario frischen Wind ins angestaubte Ego-Shooter-Genre…
The Witcher 3: Wild Hunt Screenshot
Story, Gameplay, Spielzeit & Co.

Wir haben The Witcher 3: Wild Hunt im Test. Mit dem Ende der Saga um den Hexer Geralt von Rivia will CD Projekt Red ein krönendes Finale schaffen. Ob…
Netgear Nighthawk X6 (R8000)
Router

86,0%
Statt Wave-2-AC-WLAN bietet der Netgear Nighthawk X6 zwei separate 1.300-MBit-Funkmodule im 5-GHz-Band. Wir haben den…
F1 2015: Screenshot
PS4-Release

F1 2015 muss sich unserem Test unterziehen. Und was wir beim neuesten Rennspiel von Codemasters feststellen, erfreut uns nicht auf ganzer Linie.
Rory McIlroy PGA Tour, Test, review, ps4, release
Golf-Spiel für PS4

Im Test zu Rory McIlroy PGA Tour zeigen wir, dass sich für das Golf-Spiel von EA nicht nur der Name geändert hat.