Testbericht

Teil 2: Im Test: T-Mobiles Google-Handy G1

Das Bedienkonzept

Ist das Google-Mail-Konto eingerichtet, ist die schwerste Hürde auch schon genommen. E-Mails und Chats werden genauso wie Adressdaten und Termine automatisch und schnell zwischen den Google-Servern und dem G1 ausgetauscht. Die Bedienung lässt sich im Wesentlichen intuitiv erlernen.

Der Bildschirm reagiert auf Fingerberührung, Stylus-Eingaben wie bei Windows-Mobile-Geräten funktionieren hier nicht. Beim Aufschieben des Smartphones kommt eine QWERTZ-Tastatur zum Vorschein, die bequeme Texteingabe ermöglicht. Eine virtuelle Schreibmaschinentastatur oder Handschrifterkennung bietet das G1 nicht, doch man vermisst beides kaum.

Schließlich steht zur Telefonnummerneingabe im Hochformat ein virtuelles Handy-Interface zur Verfügung. Das Home-Menü breitet sich über drei Bildschirmflächen aus, von denen immer nur eine zu sehen ist; die anderen erreicht man durch Verschieben des sichtbaren Ausschnitts nach rechts oder links.

Im Auslieferungszustand ist dieses Triptychon nur mit wenigen Icons gefüllt, der Nutzer kann eigene Programm-Icons, Widgets oder auch Verknüpfungen etwa zu ausgesuchten Personen aus dem Adressbuch beisteuern. Der Bedienung tut diese Art der Personalisierung allemal gut.

© Archiv

Der Bildschirm reagiert auf Fingerberührung, Stylus-Eingaben wie bei Windows-Mobile-Geräten funktionieren hier nicht.

Wer alle auf dem neuen T-Mobile-Gerät installierten Programme im Überblick haben möchte, zieht per Finger an einer je nach Bildschirmausrichtung rechts oder unten liegenden Lasche und holt die Anwendungsübersicht hervor. Zusätzlich sind momentan wichtige Infos als Icons in der oberen hellen Bildschirmleiste zu sehen. Wer diese herunterzieht, bekommt Klartext zu den aktuellen Informationen angezeigt.

Insgesamt kann die Art der Bedienung beim ersten Android-PDA-Phone überzeugen. Die wesentlichen Konzepte sind schnell entdeckt, ermöglichen kurze Wege und führen den Nutzer praktisch nie in die Irre.

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