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Testbericht

Teil 2: Einsteiger-Navis im Test

Die Extras

Das TomTom One 3rd. Edition ist mit einem Bluetooth-Modul ausgestattet und stellt damit eine Ausnahme unter den Einsteigergeräten dar. Über die drahtlose Schnittstelle kann das Navi zugleich als Freisprech- Einrichtung verwendet werden. Außerdem steckt hinter diesem Ausstattungsmerkmal TomToms Strategie, zusätzliche Daten wie die Standorte von Radarfallen, Verkehrs- und Wetterinformationen tagesaktuell und teils kostenpflichtig auf das Navi herunterzuladen. Hierzu wird die (ebenfalls kostenpflichtige) Datenverbindung des Handys via GPRS oder UMTS genutzt.

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Navigon integriert in der 3D-Ansicht viele Zusatzinfos wie das Tempolimit und die Abbiegespuren.

Eine andere Ausnahme ist das Einsteigergerät Navigon 2100, da es nicht nur seitens der Software TMC-Daten verarbeiten kann, sondern eine im Autoladekabel integrierte Antenne mitbringt. Dieses Zubehör lassen sich andere Hersteller teuer bezahlen.

Gespart wird bei den günstigen Einsteigergeräten auch am Zubehör. Ein Netzteil, mit dem sich das Navi zu Hause aufladen und dort für die Routenplanung benutzen lässt, hat nur MyGuide im Lieferumfang. Ausführliche und gedruckte Handbücher fehlen ebenfalls bei den meisten Herstellern. Immerhin findet sich in der Regel ein PDF auf der beiliegenden CD oder online auf den Support-Seiten des Herstellers.

Doch wem es vor allem darum geht, Geld zu sparen und entspannt Auto zu fahren, dem ist mit einem Einsteigergerät bis 200 Euro schon geholfen - denn damit muss er sich nicht mehr um die Route kümmern.

Expertenmeinung: Udo Harbers, PCgo

Für 100 bis 120 Euro können Sie zweimal tanken oder sich ein Navi kaufen. Beim Sprit ist es egal, an welcher Tankstelle Sie stehen: Ist der Tank voll, rollt das Auto. Kaufen Sie für das Geld ein Navi, brauchen Sie sich keine Gedanken mehr zu machen, wie Sie von A nach B kommen: Jedes Einsteigergerät wird Sie zuverlässig leiten. Doch der Unterschied liegt in der Benutzerfreundlichkeit. Ein gutes Navi bietet Ihnen hier mehr als ein billiges. Vielleicht haben Sie früher den Service eines Tankwarts geschätzt? Sie konnten bequem im Auto sitzen bleiben und haben dafür ein Trinkgeld gegeben. Liegt Ihnen etwas am Komfort des Navis, sollten Sie also ein paar Euro mehr dafür ausgeben.

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Spartipp: Garmin nüvi 200

Einsteigen, anschalten, losfahren: Garmin hat den Slogan für mobile Navis am besten umgesetzt. Wer das nüvi 200 zum derzeitigen Straßenpreis von 139,- Euro findet, macht ein echtes Schnäppchen. www.garmin.de, Preis: 199,- Euro, 81 von 100 Punkten

Testsieger: Falk E30 und Navigon 2100

Falk E30 Den Testsieg teilen sich Falk und Navigon. Das Falk E30 ist ein ideales Navi für Einsteiger, weil es leicht zu bedienen ist, zuverlässig funktioniert und fast so wenig wie das Pearl-Navi kostet. Wer mehr will, kann es nachträglich und einfach erweitern. www.falk.de/navigation, Preis: 179,- Euro, 83 von 100 Punkten Navigon 2100 Das Navigon 2100 erfüllt dagegen gehobenere Ansprüche, indem es unter anderem Verkehrsdaten verarbeitet und dafür ein innovatives TMC-Kabel mitbringt. Die Software bietet einen großen Funktionsumfang, ohne jedoch Karten und Menüs zu überfrachten. www.navigon.de, Preis: 199,- Euro, 83 von 100 Punkten

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