Testbericht

Teil 2: Business-Notebooks: Leicht und leistungsstark

Darstellungsformen

Ist man häufig unterwegs und benötigt dennoch ein vollwertiges Arbeitsgerät, freut man sich, wenn das Notebook nicht zu viel wiegt.

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Vista liefert selbst Funktionen zur Datensicherung und Wiederherstellung mit. Doch viele Hersteller legen eigene Programme bei, die mehr Komfort und Funktionen bieten.

Nimmt man zwei Kilogramm als Obergrenze, öffnet sich ein breites Spektrum an unterschiedlichen Geräten. Bei den ganz kleinen Modellen mit Displaygrößen von 12 Zoll und darunter erwartet man zu Recht ein geringes Gewicht. Unerwartet finden sich immer mehr Notebooks mit 13,3 und 14,1 Zoll, die ebenfalls unter dieser Gewichtsgrenze bleiben und dabei noch nicht einmal überdurchschnittlich teuer sind.

Im Test finden sich gleich drei Geräte mit 14,1-Zoll-Bildschirm, die unter zwei Kilogramm wiegen. Das Toughbook von Panasonic wiegt mit 1,65 Kilogramm sogar mit am wenigsten und wird nur vom Sony Vaio TT11 unterboten. Das hat aber auch nur einen 11,1-Zoll-Bildschirm. Dieser verfügt über die höchste Auflösung in diesem Test. Mit 1366x768 Bildpunkten ergibt sich eine Pixeldichte von 141 dpi, was nicht jedem gefallen wird. Deutlich ergonomischer sind die 14,1-Zoll-Bildschirme, die mit 1280x800 Bildpunkten eine Auflösung von 106 dpi erreichen und damit deutlich näher an den ergonomisch empfohlenen 72 dpi liegen; das ist im üblichen Leseabstand die Grenzauflösung des Auges.

Bei der Ausleuchtung und den Blickwinkeln zeigen sich keine gravierenden Unterschiede. Die Monitore sind alle auf hohem Niveau. Der Bereich, in dem sich die Helligkeit regulieren lässt, variiert sehr stark. Das Schlusslicht bildet hier Acer. Das Travelmate erreicht nur einen Wert von 189 cd/m². Das reicht aus, wenn man im Büro arbeitet. Im Freien bei strahlendem Sonnenschein ist das zu wenig. Fast alle anderen Notebooks erreichen fast 300 cd/m² und einige liegen sogar deutlich darüber. Damit stehen ausreichend Reserven zur Verfügung, auch für widrige Umgebungsbedingungen. Ob man persönlich ein spiegelndes Glare Display bevorzugt oder eines mit matter Oberfläche, ist vom eigenen Geschmack und dem Einsatzort abhängig. Die matte Oberfläche reflektiert Lichtquellen deutlich weniger als Glare-Schirme. Allerdings wirken die Farben weniger satt.Bei den Schaltzeiten bewegen sich die Testkandidaten ebenfalls auf sehr ähnlichem Niveau. Mit etwa 35 Millisekunden für einen Schaltzyklus sind die Bildschirme etwas träge. Zwar reicht die Geschwindigkeit für die typischen Office-Anwendungen und auch Filme stellen diese Displays anständig dar. Das schnelle Spielchen zur Entspannung zwischendurch sollte man sich damit aber verkneifen, zumindest wenn es um rasante Rennspiele, Shooter oder Sportspiele geht. Für die schnellen Bildwechsel sind die Panels nicht ausgelegt und zu träge. Dafür sind die Geräte einfach nicht gebaut, wie ein Blick auf die Ausstattung auch schnell offenbart.

Note- und Netbooks

Von welchem Hersteller ist Ihr Note-/Netbook?

Asus12.5%
MSI3.5%
Fujitsu-Siemens9%
Acer18.1%
Dell16.4%
HP10.6%
Sony5.1%
Toshiba8.6%
Andere...16.4%

Ausstattungswahn

Bei der Konfiguration der Notebooks haben viele Hersteller in die Vollen gegriffen und erfüllen nahezu jeden Wunsch. Die Ausstattungsliste ist bei den meisten Modellen gut gefüllt. Neben einer ausreichend großen Festplatte verfügen alle Notebooks auch über einen eingebauten DVD-Brenner, der bei einigen Modellen sogar DVD-RAM bespielt.

Bei den Schnittstellen sind sich die Hersteller ebenfalls einig, was die Minimalbestückung betrifft. Neben zwei Anschlüssen für Kopfhörer und Mikrofon finden sich mindestens zwei USB-Ports und ein Monitorausgang an jedem Notebook. Auch die Möglichkeit, das Notebook in eine Dockingstation einzusetzen oder zumindest einen Portreplikator anzuschließen ist allen Herstellern wichtig. Mit einer Ausnahme: Nexoc stellt bei ihrem Notebook keine der beiden Möglichkeiten bereit. Neben den Anschlüssen, die bei allen Herstellern gleich sind, finden sich bei einigen Modellen zusätzlich noch Firewire, HDMI oder eSATA. Letzterer ist sehr interessant für den Anschluss von externen Festplatten, um eine Datensicherung möglichst schnell durchzuführen.

Testkandidat Sony Vaio VGN-TT11WN Samsung X460-Premium P8600 Dell Latitude E4300 Panasonic Toughbook CF-F8 Acer TravelMate 6293 HP Elitebook 2530p Fujitsu Siemens Lifebook S6420 Asus VX3 Toshiba Tecra R10-11J Nexoc Osiris S626 GT
Gesamtpunktzahl (max. 100) 75 75 74 73 73 73 72 71 71 69
Ausstattung (max. 30) 22 22 20 22 22 22 22 23 20 19
Mobilität (max. 30) 27 23 24 22 22 24 20 19 22 19
Verarb./Handh. (max. 25) 20 18 18 19 18 19 19 18 19 17
Systemleistung (max. 15) 6 12 12 10 11 8 11 11 10 12

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