Testbericht

Teil 2: Bildbearbeitungs-Software: Licht und Schatten

Micrografx Picture Publisher, inzwischen bei Corel, bietet einen besonders großen Funktionsumfang, darunter die umfassendste 16-Bit-Unterstützung aller Testkandidaten. Dennoch gelingen gute Ergebnisse nach kurzer Einarbeitszeit. Dazu tragen nicht zuletzt sehr gute Assistenten bei.

von Katharina Sckommodau und Peter Knoll Zu unserer Verblüffung erwies sich Picture Publisher, den wir als grundsolides Programm kennen, bereits beim Öffnen größerer Bilder als wenig stabil. Dafür gibt es einen deutlichen Punktabzug. Teilweise probierte Picture Publisher minutenlang erfolglos, ein Bild zu laden. Gescheitert ist unser Versuch, mit ESC abzubrechen. Einen Teil der vorbereiteten Dateien öffnete Picture Publisher gar nicht erst. Dies änderte sich erst, als wir unkomprimierte TIFFs verwendeten. Ist einmal ein Bild auf dem Monitor sichtbar, erstaunt Picture Publisher durch seine Arbeitsgeschwindigkeit.

© Archiv

Mit Hilfe der fein abstimmbaren Werkzeuge wie Farbanpassung, konnten wir exakte Farbkorrekturen vornehmen. Korrekturfilter wie der Gaußsche Weichzeichner und das Unscharfe Maskieren erzeugten im Test ein gutes Ergebnis. Gut funktioniert auch der Effekt Lichtstudio mit einer Echtzeitvorschau. Indem Sie verschiedene Lichtquellen definieren, erzeugen Sie vielseitige 3D-Effekte auf ihrem Bild. Ein schnelles Ergebnis erzielen Sie mit der Auswahl eines der vordefinierten Lichteffekte.

Das Schriftwerkzeug ist relativ kompliziert. Leider gibt es zu Beginn keine ausreichende Vorschau, erst nach Drücken der Erweitert-Schaltfläche öffnet sich das Text bearbeiten- Fenster. Mit etwas Geschick können Sie einen Text auf einem frei definierten Pfad platzieren. Vorsicht bei längeren Texten: Sie können nur den Textteil markieren, der in der Vorschau sichtbar ist. Selbst mit gedrückter Shift- Taste ist es nicht möglich, den gesamten Text anzuwählen. Picture Publisher stellt vorgefertigte Makros bereit. Im Angebot befinden sich etwa Maltechniken, Strukturen, Verzerrungen und verschiedene Rahmen. Für das Web können Sie Ihre Bilder als GIF oder JPG mit einer guten Vorschau optimieren. Hierzu gehört die Wahl des Komprimierungsfaktors wie die Einstellung der Darstellungsphasen.

http://www.micrografix.de

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