Testbericht

Teil 11: Flash-MP3-Player im Test

Sony Wo NWZ S6397

Als Software liefert Sony den Windows Media Player und den ähnlich umfangreichen, aber etwas unübersichtlicheren "Media Manager for Walkman" mit. Letzterer erfordert zwingend eine Registrierung. Wem das sauer aufstößt, der kann auch einen Fantasienamen nebst passender EMail- Adresse eingeben - im Test funktionierte das ohne spürbare Nachteile.Mit der SensMe getauften Kategorisierungsfunktion soll der Walkman die enthaltene Musik automatisch in verschiedene Kanäle sortieren können, um dann je nach Stimmungslage (z.B. Chillout) oder Musikart (Klassik, Electro, Akustik...) passende Musik zu spielen. Die Ergebnisse können allerdings wie bei Apples ähnlichem Genius nicht mit von Hand erstellten Genre-oder Abspiellisten mithalten. So landete Speed King von Deep Purple neben Krachern von Disturbed in der Rubrik "Entspannung", während Abba als "Energisch" eingestuft wurde - vielleicht formieren sich die Schweden ja für das nächste Wacken Open Air neu.

© Archiv

Sony NWZ-S639F

Die Bedienung des Players ist tadellos. Die Menüs sind gut strukturiert, die Bedienung mittels Einzel- und Wipptasten exakt. Witzig ist der "intelligente Shuffle", der alle Songs aus einem zufällig gewähltem Jahr abspielt. Das tröstet aber nicht darüber hinweg, dass keine Ad-hoc- Abspiellisten erstellt werden können. Angenehm sind die In-Ear-Kopfhörer, die es bei der 7er-Reihe auch mit aktiver Lärmunterdrückung gibt.

Testprofil

SonyNWZ-S639F
www.sony.de
189 Euro

MP3-Player

Weitere Details

72 Prozent

Fazit:Wer auf das Erstellen von Abspiellisten unterwegs verzichten kann, bekommt einen guten Player. Auch sind die mitgelieferten Kopfhörer überdurchschnittlich gut, so dass man nicht gleich Geld nachschießen muss.

Testurteil
gut

Das Fazit sowie eine Übersicht der Features aller Testkandidaten steht auf der letzten Seite...

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