Testbericht

Teil 10: Digital-Kameras: Klickwunsch

Leuchtend silberkobaltblau, scheckkartengroß und extrem flach: Die Mini2 mit 1,3 Megapixel großem CMOS für 89 Euro fällt aus dem Rahmen. Auch bei den technischen Details herrscht absoluter Minimalismus: Weder kann man die Akkus wechseln, noch den Speicher aufrüsten (16 MByte integriert), noch sitzt ein Blitz im 40 Gramm schweren Gehäuse.

Die Fotos im 1600 x 1200-Format sind scharf, und die Helligkeitsverteilung stimmt, nur der auffällige Farbstich ins Orange stört bei Kunstlicht. Bei Tageslicht sind vernünftige Fotos möglich. Allerdings braucht man hier eine ruhige Hand. Sogar die Schärfe lässt sich regeln.

© Archiv

Mustek G-Smart Mini2

Die integrierten Akkus müssen, wenn sie leer sind, per USB geladen werden. Der TWAIN-Treiber erforderte mehrfache Installationsvorgänge. Trotzdem macht die Bonsai-Kamera eine Menge Spaß, wenn man sich von vornherein über ihre Grenzen im Klaren ist.

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