Vier-Terabyte-SSD

Teamgroup T-Force M200 Portable SSD im Test

21.6.2022 von Oliver Ketterer

Die T-Force M200 gehört zu den schnellsten SSDs, die man kaufen kann. Mit 4 TByte bietet sie viel Platz. Wie sie im Test abschneidet, lesen Sie hier.

ca. 1:40 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Teamgroup T-Force M200
Teamgroup T-Force M200 mit 4 TByte Speicherkapazität und sehr schnellem USB-C-Anschluss.
© Josef Bleier
EUR 594,17
Jetzt kaufen

Pro

  • Hohe Transferraten
  • Hohe Kapazität
  • Sehr gute Reisetauglichkeit
  • USB-C 3.2 Gen 2x2

Contra

  • Wärmeentwicklung unter Last

Fazit

Mit 14 Cent pro GiByte erreicht die T-Force M200 ein sehr gutes PL-Verhältnis. Die Transferraten sind sehr gut, aber leider wird die SSD im Betrieb sehr warm.


85,0%

Die T-Force M200 mit einer Kapazität von vier Terabyte gibt es derzeit für rund 550 Euro zum Beispiel bei Alternate.de zu bestellen. Doch bei manch anderen Händlern werden auch gerne 700 oder 800 Euro erbeten. Mit diesem Preisschild, den 4 TByte Speicher und der schnellsten USB-C-Schnittstelle platziert sich die mobile SSD klar im Profi- oder Business-Umfeld.

Mobile SSDs sind wesentlich weniger Erschütterungsanfällig als mobile HDDs und gerade deshalb so beliebt bei Fotografen und Filmemachern, die Großteils unterwegs mit dem Laptop arbeiten und großen Wert auf Datensicherheit legen.

SSDs haben, verglichen mit den wesentlich billigeren HDDs, keinerlei bewegliche Bauteile und vor allem keinen anfälligen, mechanischen Lese-Schreibkopf. Sie halten einer relativ sorglosen Handhabung, wie etwa dem Transport in der Reisetasche, problemlos stand.

Außerdem findet man die notwendige USB-C 3.2 Gen 2x2 Buchse für die Ausschöpfung des Datentransfers häufiger an Laptops als an Standard-Mainboards. Dies sollte man aber unbedingt vor einem Kauf überprüfen, sofern der Einsatz am Laptop geplant ist. Der USB-C 3.2 Gen 2x2 und dessen 20 Gbit/s muss für die volle Leistungsentfaltung vorhanden sein. Wir haben das potente Festspeicherlaufwerk, dennoch an unserer Standard-Testplattform mit dediziertem USB-C 3.2 Gen 2x2 getestet.

Übrigens, Teamgroup legt zwei verschiedene Anschlusskabel mit ins Paket, um die SSD auch an einen USB-A-Buchse anschließen zu können.

Teamgroup T-Force M200
Die Teamgroup T-Force M200 wird mit zwei verschiedenen USB-Kabeln ausgeliefert, so dass sie auch mit einer USB-A-Buchse verbunden werden kann.
© Josef Bleier

Ergebnisse aus dem Testlabor für die M200

Bei den maximalen Transferraten ermitteln wir für die M200 mit Crystal Disk Mark 1709 MByte/s beim Lesen und 1668 beim Schreiben. AS SSD liefert uns Werte von 1539 MByte/s beim Lesen und 1516 beim Schreiben. Die gemittelte Zugriffszeit liegt bei 0,05 Millisekunden. Das sind insgesamt sehr gute Werte, die in der Praxis für digitale Power-Worker einen sehr effektiven Workflow garantieren.

Einen Kritikpunkt haben wir allerdings schon. Die T-Force M200 entwickelt unter fortwährender Last eine relativ hohe Außentemperatur am Gehäuse von stellenweise sogar 50°C. Das ist zwar gerade so noch im Rahmen und verursacht noch keine Hautverbrennungen, dennoch müssen wir hier Wertungspunkte abziehen.

Trotz des scheinbar sehr hohen Endpreises von über 500 Euro, muss man aber festhalten, dass die T-Force M200 von Teamgroup bezogen auf ihre hohe Speicherkapazität zu den günstigeren mobilen Speichern gehört, denn der Preis für ein Gibibyte liegt lediglich bei 14 Cent.

Technische Daten

Vollbildansicht
T-FORCE M200
Kapazität: 4 TByte / 3726 Gibibyte
Anschluss extern: USB-C 3.2 Gen 2x2
Seq. Lesen/Schreiben: 1539 / 1516 MByte/s
Maße/Gewicht: 105 x 56 x 11 mm / 83 g
Herstellergarantie: 5 Jahre
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PC Magazin CHECK! Note: sehr gut
© WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

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