Tastatur

SteelSeries Apex Pro im Test

An Tastaturen scheiden sich normalerweise die Geister. An dieser aber wohl nicht. Denn sie bietet etwas, was es bisher noch nicht gab. Lesen Sie unseren Test hierzu.

© SteelSeries

SteelSeries Apex Pro im Test: Über die mitgelieferte Software lässt sich der Auslösepunkt für jede einzelne Taste festlegen.

EUR 219,9

Pro

  • elektronisch einstellbarer Auslösepunkt
  • hoche Fertigungsqualität

Contra

  • steifes USB-Kabel
  • Tasten haben keinen Druckpunkt

Fazit

Testurteil: sehr gut; Preis/Leistung: befriedigend
95,0%

Die Tastatur Apex Pro von SteelSeries bietet einen elektronisch einstellbaren Auslösepunkt. Der Benutzer kann selbst wählen, ob er die Taste nur 0,4 mm oder 3,6 mm drücken muss, damit sie einen Tastendruck auslöst.

Dieser Punkt lässt sich in zehn Stufen wählen, an der Tastatur über ein OLED-Menü oder über die zugehörige Software. Benutzt man die Software, lässt sich das sogar getrennt für jede einzelnen Taste festlegen.

Möglich macht das die „Hall“-Technik: Unter den Plastikkappen sind keine normalen Schalter verbaut, sondern Magneten, die sich in einer Spule bewegen und dabei Strom induzieren. 

Diese Omni-Point-Switches funktionieren berührungslos und sind extrem langlebig; der Hersteller spricht von 100 Mio. Tastendrücken. 

Offensichtlich kann die Tastatur die Position der Taste damit sehr genau auswerten und darüber die verschiedenen Empfindlichkeiten implementieren. 

© SteelSeries

Unter den Tasten stecken Hall-Schalter, die ohne elektrischen Kontakt durch Induktion funktionieren.

Für Spieler wichtig: Auch die Reaktionsgeschwindigkeit ist mit weniger als 1 ms enorm kurz (normal sind 5 bis 10 ms). Aus Kostengründen hat der Hersteller nur die alphanumerischen Tasten zwischen Strg und Backspace mit seinen Omni-Point-Switches ausgestattet.

Die Fertigungsqualität der Apex Pro ist hoch: Sie hat einen steifen Aluminium-Rahmen, kommt mit magnetisch anhaftbarer Ballenauflage und besitzt ein OLED-Display, über das sich Beleuchtungssettings, die Empfindlichkeit, Makros und Profile auswählen lassen.

Über einen Dreh-Drück-Schalter lässt es sich bedienen oder die Lautstärke regeln. Etwas lästig ist das sehr steife USB-Kabel mit zwei USB-A-Anschlüssen (einer für einen Pass-Through-Port) und dass die Tasten linear sind, also keinen Druckpunkt haben. Die Tastatur gibt es auch als TKL-Version als Apex Pro TKL ohne Nummernblock für 210 Euro.

© PC Magazin / Weka Media Publishing GmbH

PC Magazin Testnote: sehr gut

Fazit

230 Euro sind viel für eine Tastatur. Diese ist allerdings innovativ, langlebig, sehr flexibel einstellbar und von hoher Qualität. Die Apex Pro ist sowohl für Spieler als auch für Text-Profis interessant.

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Details: SteelSeries Apex Pro

  • Preis/Leistung: befriedigend 
  • Tasten: 105, einzeln beleuchtet 
  • Anschluss: USB-A, zwei Stecker 
  • Extras: OLED-Menü, Drehregler, Pass-Trough-Port 
  • Maße/Gewicht: 44 x 14 x 4 cm / 1,1 kg

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